Antwort auf: [NaNoWriMo 2017] Schreibsalon

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Rachel N.Rachel N.
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Lol, ich wollte auch schon sagen, seit wann ist es betrügen, mehr als ein Projekt zu schreiben? Ich sitze hier an vier, zwei davon auch fanfiction die ich endlich mal vorantreiben muss. Alessa, das ist ja echt heavy stuff bei dir, sehr krass! So was könnte ich nicht schreiben, ohne dass ich danach tagelang heulend am Boden liegen würde… O.o

Sooo weil Rachel sich für heute vorgenommen hat, ganz produtiv zu sein, mit schreiben und dazwischen diese Hausarbeit-Challenge, holt sie jetzt erst mal ihr Märchenbuch raus und liest noch ein bisschen vor. Falls hier ein paar Monster gerade Langeweile haben.

*Räusper*

„Tja, und was tat Nele wohl um diese Zeit? Richtiiig, sie durchsuchte das Buch nach schwarzmagischen Flüchen. Im Gegensatz zu Jenny wusste sie nämlich, dass es wirklich Magie gab und Halloween nur eine Tarnung war, für alle Hexen, mal ausgelassen zu feiern. Das wusste sie, weil sie heimlich selber eine Hexe war. Heimlich, weil, Jenny würde sie bestimmt nicht ernst nehmen, die hatte den Kopf ja doch nur voller Kürbisse. Und tja, andere Freunde hatte Nele nicht, außer Sebastian, aber der war ja nicht mehr ihr Freund, voll traurig.
Das Problem war, dass das Buch total unorganisiert war, und nicht mal ein Inhaltsverzeichnis hatte, so dass Nele nicht einfach ‚wie man seinen Ex-Freund in eine Kröte verwandelt‘ nachschlagen konnte. Und alles lesen kam nicht in Frage, da sie dank Jennys Anruf wusste, dass jemand das Buch verloren hatte und wiederhaben wollte.
Also entschloss sie sich ganz spontan zu einem Fluch. Sie ging zu ihrem heimlichen Hexenaltar im Schrank, schlug das Buch bei dem wohl eher witzig gemeinten Ritual ‘So kehrt man die Sexualität um’ (oder auch, wie Nele es nannte ‘So mach ich eine Schwuchtel aus meinem Ex damit andere Frauen vor ihm geschützt sind’) und bereitete alles vor. Draußen dämmerte es bereits. Das war die perfekte Zeit für einen schwarzmagischen Spruch. Also nahm Nele sich schön viel Zeit und zog es durch.
Eine Stunde später hatte sie alles weggeräumt und legte das Buch auf den Tisch im Wohnzimmer.
Dann endlich klingelte es an der Tür. Auf dem Weg dorthin sah Nele auf die Uhr.
“So was, nicht mal zwei Stunden vergangen seit sie Bescheid gesagt hat, sie muss sich beeilt haben