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  • #15612
    Fonti
    Teilnehmer

    Ihr Monsters: Endlich. Nach all den Jahren. Habe ich es geschafft. Mit monströser Unterstützung vom Glücksmonster haben wir das Küchenmonster überzeugt: In diesem November öffnet es die Türen zu seinem Reich. Nur für uns.

    So fantastisch ich es finde, einmal im Jahr soo wichtig zu sein und die volle Aufmerksamkeit meiner Autorin zu bekommen – rund um die Uhr bin ich das nicht gewohnt. Wem es genauso geht und wer gerade eine Auszeit braucht: herein, komm rein. Setz dich, friss einen Keks. Und mach dir keine Sorgen. Wir haben einen Monstereid geschworen: Was in der Küche gesprochen wird, bleibt unter Monstern.

    #15712
    Q. Traschoff
    Teilnehmer

    Hallo, Fonti!

    Wir sind’s, Balu und Plum Bun. Q hat heute schon so viel geschrieben, das war fast anstrengend nur vom Zugucken. Na ja, sie hat vorher Kuchen gebacken und meinte, wir könnten die Hälfte hier hinstellen, damit sich alle Monster stärken können 🙂 .

    #15718
    Fonti
    Teilnehmer

    Kuchen? Kann ich irgendwo noch einen Krümel finden?

    *hmpf* Haben die Monsters wohl weggefuttert.

    Also, gestern ging das ja ganz gut los. Ich wurde gefüttert, satt gefüttert, habe noch einen wohlverdienten Nachschlag bekommen und vielleicht war ich, als ich in mein Monsterkörbchen gekrochen bin, sogar ein bisschen pappsatt. Aber auch pappsatt geht über Nacht weg, und heute knurrt der Magen schon den ganzen Tag. Huuunger!

    Nion sitzt nun schon seit einer Stunde im Schreibsalon, und allein die Vorfreude hat das Magenknurren noch ein bisschen lauter gemacht. Aber bisher gab es nur zwei Minihäppchen für mich. Futtert sie die alle alleine oder was macht sie da oben? Manchmal wünschte ich, ein könnte mein Telekopauge noch ein bisschen weiter ausfahren und über den Schreibtischrand schauen. Ich könnte natürlich auf mich aufmerksam machen und mich hochheben lassen. Aber auch Monster haben ihren Stolz. Ihr wisst, was ich meine.

    Na ja. Ich habe den Boden hier abgesucht. Ich mach mich dann mal wieder auf und hoffe das Beste.

    #15766
    Nion
    Moderator

    Hier schreibt Ernie, das Testmonster. Nion und ich haben heute den ganzen Tag (mit Ausnahme von ein, zwei Sprints, für die sie raus auf den Turnierplatz ist) über dem Entwurf einer neuen Stoppuhr gebrütet. Wenn alles gut läuft, können wir sie morgen für die Beta-Tests freigeben. Wird vermutlich eine lange Nacht …

    Es gibt nicht zufällig noch etwas von dieser hervorragend duftenden Buchstaben-Suppe? Eine kleine große Schüssel würde fürs erste reichen. Und dann frisch gestärkt zurück an die Arbeit.

    #15770
    Fonti
    Teilnehmer

    Die Küche ist gar nicht mal so voll, wie das Küchenmonster befürchtet hatte. Siehst du: all deine Sorgen waren völlig umsonst. Hier ist gar keine Monster-Horde, die dein Reich gestürmt und in Beschlag genommen hat, nur weil jeder Winkel der Burg plötzlich von Autoren besetzt ist. Wir Monster mögen es nämlich, von Autoren umgeben zu sein. Und scheinbar sind alle recht zufrieden mit Behandlung und Aufmerksamkeit.

    Ernie und Nion haben sich allerdings noch immer in eines der Turmzimmer eingeschlossen und tüfteln über irgendeiner Stoppuhr. (Muss das denn jetzt gerade sein?) Ich meine, die Idee ist gut, aber die hätten sie doch besser im Oktober umgesetzt, dann müsste ich auch nicht um meine Rationen bangen. Immerhin haben Nion und ich gestern eine alles verändernde Idee gehabt – ein Shift in der Zielgruppe – und plötzlich wird es eine ganz andere Geschichte, oder jedenfalls können wir sie anders erzählen, und sie hat viel größere Chancen, aus dem Kern heraus zu leuchten.

    Apropos leuchten. ✨⭐🌟💫✨✨ … Oh, als ich gestern gelesen habe, dass endlich jemand den Vorschlag gemacht hat, nachts auf die Sternwarte zu steigen. Die wurde in diesem Jahr noch gar nicht eingeweiht. Und dort oben ist es sooo …. sooo …. sooo schön!

    Vielleicht kann ich Nion heute Abend ja dazu überreden. Vorher werde ich ihr und Ernie einfach helfen, diese Stoppuhr-Sache so schnell wie möglich zu erledigen. Indem ich für Stärkung sorge. Als Monster weiß ich, wie wichtig Stärkung ist. SEHR wichtig. Also, Küchenmonster, mach es dir doch für einen Moment an der Kaffeebar bequem und überlasse mir die Arbeitsfläche. Ich muss … *schepper* … *wühl* … Waffeln backen. Schließlich ist November.

    #15836
    the3rddecade
    Teilnehmer

    Waffeln klingen gut. Waffeln für Hugo!

    #15841
    Syvaren
    Teilnehmer

    Guten Morgen, liebe Monster

    *seufz*

    *hach*

    Ach, es ist zum Verrücktwerden. Kennt ihr das, wenn ihr kaum Wörter bekommt, und das auch noch von heute auf morgen? Syvaren war so motiviert, hat geschrieben wie eine Verrückte, sodass ich fürchtete, bald zu platzen. Und kaum ist das eine Projekt beendet …

    *seufz*

    *grummel*

    Na ja, ich habe versucht, ihr zu helfen, und ihr einmal ein paar Wörter geschrieben. Sie wollte sie nicht essen, sagt aber, dass sie trotzdem Freude daran hatte.

    Ich glaube aber, jetzt hat sie wieder einen Plan. Nur ob der für mich so gut ist … Ich hoffe, dass da noch ein paar Wörter für mich herausspringen. Ansonsten ist dann wenigstens Melf gut bedient, wenn er viele Überarbeitungszeithappen bekommt.

    *seufz*

    Wenn mich doch nur jemand verstehen könnte!

    #15844
    Fonti
    Teilnehmer

    Hallo Bogner,

    ich kann dich verstehen. Sehr gut. Manchmal, da weiß ich gar nicht, wie mir geschieht. Da bin ich ganz plötzlich im Monsterhimmel, gerade so, als hätte mich jemand durch das große Teleskop zu den Sternen katapultiert. Alles leuchtet, sogar mein Bauch, vor Wortglück und Ideen. Und dann – dann kommen andere Zeiten.

    Die guten Tage sind toll. Als Motivationsmonster hat man kaum etwas zu tun außer ein Wort nach dem anderen fressen. Manchmal auch mehrere auf einmal. Einfach so werden wir belohnt. Wofür? Das habe ich mich schon manches Mal gefragt. Ich vermute, für all die Tage, an denen unser Job nicht ganz so einfach ist. *seufz*

    Zum Glück gibt es die Monsterküche, wo das Küchenmonster jeden Tag einen Topf voll Buchstabensuppe kocht, damit wir nicht mit leerem Magen schlafen müssen … Hui, da kommen mir gerade dunkle Erinnerungen an ein sehr dunkles, wortarmes Monstercamp. Weg mit dir, Erinnerung! Dich kann ich im Augenblick gar nicht brauchen.

    Nion hat mir von ihren Problemen erzählt und am Ende habe ich verstanden, dass sie an ihrer NaNo-Geschichte in diesem Jahr nicht weiterschreiben wird. Ich denke sogar, aus Motivationsgesichtspunkten betrachtet ist es besser, sie tut es nicht. Die Wörter wären natürlich trotzdem lecker gewesen. Aber sie hat mir versprochen, mich jeden Tag mt ein paar anderen Happen zu versorgen, damit nicht nur zusammenhanglose Suppen-Buchstaben durch meinen Magen schwimmen. Mal sehen.

    Als Motivationsmonster möchte ich den Monat jedenfalls auch noch nicht ganz aufgeben, und immerhin gibt es auf unserer Burg noch einige Gäste, die Motivation gebrauchen können. Was könnten wir uns für sie ausdenken? Habt ihr vielleicht Ideen? Wort-Turniere werden ja immer gern genommen. Aber vielleicht fällt mir noch etwas anderes ein. Eine Schreibtour wäre doch mal wieder schön. Vielleicht eine Schreibtour durch unsere Burg … *grübel* *ersinn* … oh. Hat jemand noch ein paar Zettel für mich?

    #15846
    Syvaren
    Teilnehmer

    Wie schön, dass du mich so gut verstehst, Fonti. Es ist eine schwere Entscheidung, die Syvaren nicht leicht gefallen ist, aber sie hat es mir ja auch erklärt. Ich mag auch keine dornigen Wörter, die sauer schmecken und einen bitteren Abgang haben, sondern solche, die Magie verbreiten. Da hat sie schon recht. Und Nion übrigens auch. Wenigstens gibt es ja Buchstabensuppe, um uns über Dürreperioden zu bringen. Bestimmt hat ein Autor die erfunden, damit er seine Schlossmonster füttern konnte. Ob seine Burg auch so schön war wie unsere?

    Gestern hat Syvaren noch ein paar Wörter an einer Kurzgeschichte getippt. Ich sass daneben und habe sie direkt gefuttert. Und weisst du was? Sie hat gestrahlt beim Schreiben! Das ist mit der abgebrochenen Geschichte nicht passiert. Ausserdem war mein Freund Melf auch wieder mal glücklich, denn er konnte ein paar Überarbeitungsminuten einheimsen, und nicht nur Werbezeit und Organisationshäppchen. Er mag eben Geschichten auch lieber als den trockenen Kram rundherum.

    Wie geht es denn Nion mit ihrer Entscheidung? Ich glaube, Syvaren ist ein bisschen traurig, aber hauptsächlich auch glücklich, dass sie eine Lösung gefunden hat, auch wenn es nicht die war, die sie bevorzugt hatte. Weisst du, sie hat einmal eine Geschichte für eine andere unterbrochen und brauchte dann ewig, um sich wieder ranzutrauen. Ausserdem hatte sie in diesem Frühling ein Geschichten-Durcheinander mit angefangenen und versandeten Projekten, da hat sie erst einmal wieder Ordnung schaffen müssen. Da hat sie mir ins Ohr geflüstert: „Wenn wir was anfangen, beenden wir es auch.“ Ich habe das Glück in ihren Augen gesehen. Hach, war das schön! Und es ist wieder da, wenn sie an all die anderen Geschichten denkt und an ihnen arbeitet. Manchmal erzählt sie uns von ihren Projekten, wenn wir abends unter der Bettdecke liegen und von den Sternen träumen. Ich mag diese Stunden, und sie wiegen langweilige Buchstabensuppe auf.

    Aber eben, nun musste sie doch wieder ein Projekt aufgeben, oder wenigstens verschieben. Doch beim Gedanken an das Neuschreiben strahlt sie – und ich mit ihr. Soll nämlich eine längere Fantasygeschichte werden. Und du weisst ja, wer die Wörter dann vertilgen muss. Monsterhimmel ahoi!

    Nur erst einmal lassen wir Melf den Vorrang. Er hatte seit Sommer nicht mehr viele Geschichten–Minuten, da mag ich es ihm von Herzen gönnen.

    #15848
    Fonti
    Teilnehmer

    Hallo ihr Monsters! Und hallo, Buchstabensuppe. Ich bin zurück.

    Gestern hatte ich mich etwas in der Burg verlaufen. Na ja, nicht wirklich verlaufen, aber ich war in jedem Winkel unterwegs. Denn so eine Tour will gewissenhaft geplant werden. Den Abend habe ich dann auf der Sternwarte verbracht. 💫

    Das Wochenende wird ein guter Veröffentlichungstermin sein. Für die Tour. Dann könnt ihr alle durch die Gänge der Burg stromern und euch ganz nach Lust und Laune verlaufen. Eure Autoreneltern natürlich auch. Für die ist es ja vorallem gedacht.

    Hach, Bogner. Wie du von Syvarens Leuchteaugen erzählst – das hat mich richtig ergriffen. Leuchten allein ist schon toll genug, aber leuchtende Augen! Wunderbar.

    Schön, dass es auch dir wieder besser geht, Melf. Am Montag machtest du ja einen leicht verzweifelten Eindruck. (Ich kenne das.)

    Um dem entgegen zu wirken, hole ich mir schnell einen Napf voll Suppe. Und dann tüftle ich noch ein wenig über meinen Notizen …

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