Lesemottchen

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  • als Antwort auf: [Q1 2018] Monster-Chat #10617
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    @Alina Ich denke fest an euch, wünsche deiner Großen gute Besserung und deinem Vater, dass er schnell und friedlich einschlafen kann. Genau das habe ich ja gerade auch hinter mir und kann in etwa nachempfinden, wie es dir geht. Fühl dich gedrückt.

     

    Ich werde jetzt meine Musik anwerfen und da weitermachen, wo ich gestern aufgehört habe, damit Luniz nicht gleich wieder hungern muss. Vielleicht bekomme ich ja ein bisschen was hin. Gestern sah es zumindest für die nächste Zeit bezüglich Planung und Vorankommen gut aus. Ich bin also mal zaghaft optimistisch.

    als Antwort auf: [Q1 2018] Monster-Chat #10614
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    Hallo zusammen.

    Ich melde mich nach langer Zeit ganz vorsichtig wieder zurück. Nachdem 2017 meine persönliche Hölle war und ich im Dezember auch noch meinen Vater verloren habe, war das Schreiben ziemlich zweitrangig. Jetzt möchte ich aber langsam wieder anfangen und hoffe, Luniz hilft mir dabei.

    Euch geht es hoffentlich soweit gut? Es ist schön, mal hier zu sein. Hoffentlich klappt es damit jetzt wieder etwas öfter.

    Liebe Grüße an euch alle.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Schreibzelt #8080
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    @Perfain Das ist ja großartig. Gratuliere! 🙂

    Ich selbst habe leider in der letzten Zeit nicht viel geschrieben und werde auch vorerst noch mit der Überarbeitung der letzten Kapitel weitermachen. Aber bald wird es hoffentlich neues Futter für Luniz geben. Zeit wird es.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Lagerfeuerplatz #7949
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    Kurze Bücher sind eine schöne Abwechslung zwischen all den riesigen Schinken. *gg* Nein, ehrlich. Ich bin selbst ganz dankbar, wenn ich mal ein Buch unter 500 Seiten in der Hand habe.

    Oh! Gerade fertig mit dem Studium? Da gratuliere ich doch glatt. ^^ Ich finde es total super, dass du diese Willenskraft hast/hattest, um dein Buch in dieser Zeit zu beenden. Echt super. *Däumchen hoch*

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Lagerfeuerplatz #7947
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    Mit sich selbst zufrieden zu sein … das ist schon eine Kunst für sich. ^^ Ich habe teilweise noch immer Stellen, die mir nicht gefallen, die ich aktuell aber nicht besser hinbekomme. Schön finde ich, dass es selbst den ganz Großen so geht. Das hat was Beruhigendes. *gg*

    Du bist fertig? Oh, wow … Ganz so weit bin ich noch nicht. Und dann hast du nur 7 Monate gebraucht. O.O Da bin ich schon etwas … länger unterwegs.
    Darf ich fragen, wie viele Seiten dein Baby hat? Ich habe mir ja erst mal die 350-Seitenmarke gesetzt. Bei meinem Erstling wollte ich da nicht wirklich drüber. O:)

    Und du brauchst dich nicht bedanken. Gern geschehen, zumal es nichts Besseres gibt, als die Arbeit von anderen zu sehen und selbst davon zu lernen. Das ist unbezahlbar. Genau deshalb schätze ich den Austausch sehr.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Lagerfeuerplatz #7945
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    Liebe Taaya,

    erst einmal: Danke fürs Einstellen 🙂 So viel Mut hätte ich noch nicht. ^^ Wenn es für dich in Ordnung ist, schreibe ich mal meine Gedanken zu deinem Text auf.

    Zunächst: Ich glaube, ich weiß, was die Mitglieder des anderen Forums meinten. Ich würde es vielleicht nur anders ausdrücken. Hast du schon mal diesen Satz gehört: „Nicht beschreiben, sondern zeigen“? Er ist eine der wichtigsten Richtlinien beim Schreiben und kann oft helfen, Geschriebenes mitreißender zu gestalten.

    Ich nehme einmal deinen Prolog als Beispiel. Du beschreibst einen jungen (?) Mann, der immer schon Bücher geliebt hat und dass ihn diese Liebe sogar nachts wachhielt. Aber genau das ist es: Du beschreibst. Dadurch wirkt der Text auf mich erst mal recht distanziert, was ein wenig schade ist, da du eine sehr schöne Ausdrucksweise hast und ganz bestimmt noch viel mehr Emotionen damit erschaffen könntest. Weißt du, wie ich es anstellen würde? Ich würde nicht alle Nächte darstellen, sondern nur eine. Die erste Nacht, in der er den „Ruf des Buches“ hörte. Wie du es am Ende des ersten Kapitel getan hast. Das hat folgenden Vorteil: Der Leser wäre dann sofort bei dem Charakter, also in der Geschichte. Und nebenbei wirst du als Autor vermutlich auch eher eine Nähe zu Fianan (schöner Name übrigens, der mich allerdings anfangs glauben ließ, es handelte sich um eine Fantasy-Geschichte ^^) aufbauen. Zumindest geht es mir so. Im 1. Kapitel hast du genau das gemacht, was ich beim Prolog vermisst habe: Du hast nicht nur geschrieben, DASS er nicht schlafen kann. Du hast gezeigt, WIE die Nacht stattdessen für ihn verlaufen ist: Was fühlt er? Was genau hört er? Ist die Stimmung aufregend, wehmütig oder vielleicht auch ein bisschen beängstigend? Sowas ist wichtig. Verstehst du, wie ich es meine? Ich fürchte, ich bin manchmal nicht sonderlich gut im Erklären. ^^

    In deinem ersten Kapitel geht es ähnlich weiter. Du erwähnst unter anderem, dass dein Protagonist Möbel besitzt, die zum Teil aus Büchern bestehen. Nehmen wir mal den improvisierten Stuhl. Ich würde ihn nicht einfach nur benennen. Ich würde meinen Charakter wahrscheinlich lesend im Zimmer sitzen lassen (oder betrachtet er ein gerade frisch gebundenes Buch?) – auf genau dieser Sitzgelegenheit, bei der ich dann anmerken würde, dass sie diese Besonderheit, teilweise aus Büchern zu bestehen, besitzt. Und nicht nur sie, sondern auch andere Einrichtungsgegenstände. Auch hier also wieder: zeig deinem Leser, wie dein Charakter lebt, wie er tickt. So lässt sich weitaus leichter eine emotionale Bindung aufbauen, als wenn ich lese: Da stand ein Stuhl, der so und so aussah. Das ist tatsächlich reine Info, die aber sonst nichts weiter zu deinem Text beiträgt und damit schnell verpufft, was ernorm traurig wäre. Die Idee ist nämlich super. Fege sie nicht selbst so unter den Teppich. ^^

    Dann kommst du direkt zu Fianans Familie. Das kann man natürlich machen. Ich persönlich warte ganz gern ein bisschen, bevor ich mein „Beziehungs“-Pulver verschieße. 🙂 So weiß der Leser sofort: Aha, Eltern = ein bisschen realtitsfremde Eisklötze. Das muss natürlich nicht zwingend so sein und kann sich anhand von Erinnerungen, persönlichen Aufeinandertreffen mit ihrem Sohn usw. im Laufe der Geschichte noch ändern. Aber erst mal erwecken sie (auf mich) weder einen interessanten, noch einen sympathischen Eindruck. Und ich glaube irgendwie nicht, dass du das vorhattest, oder? Meine Idee wäre hier, Fianan auf seinem Stuhl sitzen und ins Grübeln kommen zu lassen – vielleicht weil gerade etwas Negatives passiert ist, vielleicht aber auch nur, weil es gerade regnet und ihm das Wetter tierisch auf den Keks geht. Er erinnert sich an seine Mutter und wie sie ihm die Möglichkeit schenkte, sich aus genau solchen trüben Situationen wegzuträumen. Übrigens bin ich bei seiner Mutter über eine Sache gestolpert: Du sagst im ersten Satz, sie wäre keine sonderlich herzliche Frau gewesen. Später jedoch liest sie ihrem Sohn aus einem Buch vor. Auch wenn ich meine zu wissen, wie du es meinst, will das irgendwie für mich nicht passen. Zumindest nicht ihrem eigenen Kind gegenüber. Aber das nur am Rande. 🙂

    Übrigens: Beziehungen sind wichtige Pfeiler für deine Handlung, verrate daher auf den ersten Seiten vielleicht nicht zu gleich viel, da du damit ungewollt schon einen Teil der Spannung vorwegnehmen könntest.

    Ansonsten kann ich dir nur raten, auf Wortwiederholungen zu achten. Beispiel aus dem Text von oben:

    Immer mit der Nase in einem Buch, als wolle er gar kein Teil der wirklichen Welt sein. Das war es also. Er war ein Gefangener der Buchwelt, genau wie seine Eltern. Die wahre Welt hatte ihn tiefer hineingedrängt und bald hatte er nicht mehr richtig hinausgefunden. Hatte sich hier auch wohler gefühlt. Natürlich war die Welt, in der er nun lebte, nur fiktiv, und doch erschien diese ihm so viel wirklicher, so viel besser und lebendiger. Und da begann er, seine Eltern zu verstehen. Wer brauchte schon diese echte Welt, diese ständige Kleinkriege, wer das letzte Stück des Kuchens bekam, wer besser für einen Job qualifiziert war, oder wer die schöneren Schuhe zu einer Hochzeit trug?

    Siehst du das? In den wenigen Sätzen kam das Wort „Welt“ ziemlich häufig vor. Darüber stolperst du als Leser.

    Auch kurze bzw. unvollständige Sätze (Ellipsen) sollten nicht zu häufig verwendet werden. Das machen wir umgangssprachlich enorm gern und übertragen das häufig auch in unsere Texte. Das ist auch in der Regel kein Prolbem, sollte aber sparsam verwendet werden. 🙂

    So … ich glaube, ich bin fertig. Du jetzt aber hoffentlich nicht mit mir. >.< Ich weiß, dass das nach viel Gemecker aussieht, aber so ist es keinesfalls gemeint. Im Gegenteil. Du hast schon eine recht flüssige Art des Erzählens drauf. Und ich bin mir sicher, dass du den Text oben noch besser hinbekommen kannst. Nur ist der Anfang leider immer schwer. Ich bewundere jedenfalls diejenigen, die locker-flockig die ersten Sätze ihrer Geschichten hinbekommen. Ich sitze darüber ewig …

    Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen sagen und wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben deiner Geschichte, die sicher noch sehr spannend werden kann. 🙂

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Schreibzelt #7935
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    Hallo, zusammen.

    Ich melde mich aus dem Urlaub zurück 🙂 Die letzten zwei Wochen habe ich wirklich gar nichts gemacht und werde Luniz auch noch nicht aufwecken, solange ich mich erst einmal der Überarbeitung widme – um erst mal wieder reinzukommen in den Schreibfluss.

    Ich hoffe, ihr seid alle ordentlich weit mit euren Geschichten gekommen.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Schreibzelt #7687
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    @May Der Standortwechsel ist ja sehr interessant. Das habe ich auch noch nie probiert. ^^ Mir hilft Lesen … Wenn ich eine tolle Geschichte am Wickel habe, gehen meine Gedanken in der Regel automatisch auf Reisen und kribbeln die Finger, sodass ich bald wieder an meinem eigenen Projekt sitze. 🙂 Ich drück die Daumen, dass du nicht so schnell wieder in eine Flaute rutschst.

    @La Befania Die Schneeflockenmethode nutze ich nicht. Das liegt vor allem daran, dass mir viele Ideen beim Schreiben kommen, die ich im Nachhinein irgendwie noch in den geplanten Plot einbauen müsste … oder ich werfe alles um. Da das auf Dauer nichts für mich ist, plotte ich in Etappen, schreibe, plotte weiter etc. Erst wenn ich das Gefühl habe, dass ein Abschnitt des Plots funktioniert, entwickle ich die Geschichte weiter – wobei zumindest das Ende aber in groben Zügen stehen muss. Ich muss also wissen, wo ich hin möchte.

    Ansätze um einen guten Plot zu entwickeln, phu … In der Regel entwickle ich gar nicht mal so viel, wenn ich so darüber nachdenke. Häufig kommen Ideen, wenn ich es gar nicht erwarte und entstehen aus einem Moment heraus. Ich schreibe ja gerade an meinem ersten großen Projekt. Gut möglich, dass ich auch deshalb keine wirkliche Antwort auf diese Frage habe. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es auch bei meiner zweiten Idee ähnlich laufen wird wie jetzt. Der Plot entsteht nicht am Stück, sondern ergibt sich nach und nach. Das gibt mir das Gefühl, die Geschichte dynamisch zu machen, weil ich nicht versuche, sie in einen Plot zu zwängen, den ich vorher entwickelt habe. Für mich funktioniert das bisher sehr gut.
    Umso mehr bewundere ich diejenigen, die alles im Voraus planen und dann problemlos niederschreiben können. Bei mir wäre das vermutlich eine ziemlich hölzerne und holprige Angelegenheit.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Schreibzelt #7679
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    Guten Tag, allerseits.

    Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende. Geschrieben habe ich zwar nicht, dafür aber gelesen. Das musste einfach mal sein, da ich dieses Jahr irgendwie kaum dazu komme 🙁

    Da meinem Luniz schon wieder der Magen in den Kniekehlen hängt … oder was auch immer er an dieser Stelle hat … werde ich gleich noch versuchen, ein paar Zeilen hinzubekommen. Druck mache ich mir aber keinen. Ich bin so müde … Die letzte Nacht war nicht gerade sehr erholsam. Ich hoffe also mal auf die kommende.

    Habt alle einen schönen Montag.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2017] Schreibzelt #7664
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    Mensch, ist das ruhig hier. Seid ihr alle so fleißig am Tippeln, dass ihr gar nicht mehr ins Camp kommt? ^^

    Ob ich heute noch schreibe, weiß ich nicht … Gerade bin ich sowas von müde. Aber Luniz … *schaut zu dem kleinen Vielfraß rüber* Na, mal gucken. Vielleicht noch ein kleines bisschen, aber dann erst später. Erst mal muss ich im Wochenende ankommen. Bis nachher 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 9 Monaten von AvatarLesemottchen.
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