Syvaren

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  • als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Schreibzelt #11891
    Syvaren
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    Ha, mein tägliches „Guten Morgen“ schallt heute vom Camp-Eingang zu euch. Mein Mann hat mich gestern romantisch ausgeführt (in den Garten direkt vor unserer Haustür), deshalb habe ich das Camp für eine Nacht verlassen. Dafür habe ich frische Brötchen dabei! ?

     

    Aber das heisst auch, dass ich gestern kein einziges Wort korrigiert habe. ?

     


    @Lynx
    : Die Zeit wird bei mir auch noch kommen. ? In der Regel sind die beiden ja auch früh im Bett und schlafen ruhig und zuverlässig. Deshalb geht das gut aneinander vorbei. Und dass man viele Hobbys hat, ist ja auch ein schönes Zeichen. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht nur Familie-Arbeit-Schreiben habe. Ohne Garten würde mir ganz viel fehlen, oder auch Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge …

    Gute Besserung auch von mir!

     

    @Lillith Windprincess: Hihi, so gut! Na, wenn es keine Erotik ist … ? Meine meinten auch, dass sie mein Buch unbedingt ansehen möchten und haben nach den Bildern gesucht. Na ja, sie haben keine gefunden und waren dann desinteressiert. Weil das aber nicht für Laptops oder auch Stift und Papier gilt, schreibe ich nur, wenn sie wirklich beschäftigt sind oder eben im Bett.

     

    So, noch bis Mittag, dann habe ich Ferien! ? Aber eben, mit Kindern komme ich auch in den Ferien nicht öfter zum Schreiben. ?

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Lagerfeuerplatz #11886
    Syvaren
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    ? Weil wir hier unten so viele Berge haben, liebe ich es ja so! ?

    ??

    Ich denke, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Dafür haftest du als Einzelfirma mit deinem Privatvermögen. Für etwas Grösseres ist es dann auch nicht mehr so einfach. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, (irgendwann) einen Verlag zu eröffnen, aber das braucht halt ziemlich Eigenkapital. 20’000 CHF für die Gesellschaft, dann noch einmal etwas auf der Seite, bis das ganze Teil rentiert, also müssten es schon 50’000 CHF sein.

    Ist ein bisschen viel.

    Also zahle ich weiter als SPlerin meine Dienstleister und hoffe, dass irgendwann mehr als 500 meiner Bücher im Jahr verkauft werden. ?

     

    Gestern habe ich übrigens noch – sage und schreibe – 3.5 Stunden überarbeitet und dabei 70 Seiten geschafft. ? Ich bin stolz und gleichzeitig auch ziemlich platt. Jetzt fehlen noch 250 Seiten bis zum Ende des Manuskripts.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Schreibzelt #11885
    Syvaren
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    Guten Morgen mitienander

     

    Oh, ein Polster habe ich auch richtig gerne auf der Seite! ? Mit Kindern passiert es immer wieder, dass ich nicht wie geplant frei habe und schreiben kann, sondern dass irgendwas ist. Deshalb setze ich meine Ziele generell tief. Wenn ich dann übers Ziel hinausschiesse, fühle ich mich noch viel besser.


    @Lynx
    : 900 Wörter sind doch auch eine Menge – und die hast du trotz Migräne geschrieben! Und bringen dich auch 900 Wörter näher ans Ende. ?

    Hihi, mit einem Cliffhanger aufzuhören … ? Ich glaube, das hätte ich nicht geschafft. Ich muss die Szene zu Ende schreiben (und dummerweise muss ich die Szenen auch zu Ende lesen und kann Cliffhanger als Leserin nicht leiden. Ich will doch schlafen gehen! ???). Super, dass du deinen eigenen Weg mit Kapiteln gefunden hast!

     

    So, ich schlurfe mal weiter und erhole mich von der langen Schreibnacht. Habt einen schönen Tag!

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Schreibzelt #11882
    Syvaren
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    Wow, so gut! ? Gratuliere! Ich wünschte, deine Motivation würde meine mit ihrem Eifer anstecken … ? Gestern habe ich nur 19 Seiten überarbeitet. Jänu, heute gibt es einen neuen Anlauf, ausser mein Mann hat etwas vorbereitet. ?

    Meinen ersten Roman habe ich erst mit dem Überarbeiten in Kapitel unterteilt, den zweiten direkt mit Kapiteln geschrieben. Die Reihe wieder mit Kapitel, jetzt eins ohne … Also je nach Lust und Laune. Ich finde, es schreibt sich flüssiger ohne, dafür kann man mit schon all die fiesen Cliffhanger einbauen. ? Sonst muss man die wieder suchen.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Lagerfeuerplatz #11881
    Syvaren
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    Behaftet mich nur ja nich auf meine Aussage. ? Aber als Einzelfirma musst du hier wirklich nicht viel anmelden und so. Ein Buchungsabschluss im Excel reicht völlig, und MWSt-pflichtig ist man ab einem Umsatz von 75’000/100’000 CHF. Und dafür müsste ich ja 50’000 Bücher pro Jahr verkaufen. Ich bin froh, wenn es 500 sind. ?

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Lagerfeuerplatz #11877
    Syvaren
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    @herzessenz: Eine Version gibt es auf meiner FB-Seite, aber die ist weeeeeit unten! ? Dummerweise habe ich damals einfach gebastelt und eine zu kleine Auflösung gewählt. Und jetzt stellt sich heraus, dass eines der Bilder nicht gross genug ist, um es zu verwenden. Jetzt bin ich auf der Suche nach anderen, was aber nicht so einfach ist. ?

    Finanzkram und so läuft bei uns (Schweiz) ganz anders. Solange ich damit Verlust mache, gilt es als Hobby. Danach muss ich es anmelden, habe aber auch da einen Freibetrag. Da ich aber vielleicht irgendwann einmal das Zweiteinkommen mit Schreiben beisteuern möchte, werde ich das Schreiben bei den Steuern anmelden, sobald es was abwirft. Ich muss das dann als Einkommen versteuern. Erst, wenn ich 75’000 oder 100’000 CHF (bin mir grad nicht sicher) verdiene, hat es weitere Konsequenzen.

     

    @Lillith Windprincess: Es gibt ja auch einige, die kommen über befreundete Autoren oder Lektoren bei Verlagen unter. Netzwerken heisst hier das Zauberwort. ? Aber wie gesagt, ich habe einige Autoren, die bei einem Verlag unter Vertrag sind, habe selbst aber immer noch keinen. ? Ich denke, jeder muss und darf seinen eigenen Weg finden, und das ist auch gut so.

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Schreibzelt #11876
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    Guten Morgen miteinander

     

    Habt ihr die Schreibnacht alle gut überstanden?

     

    Zur Kapitellänge: Manchmal haben meine Kapitel nur zwei Taschenbuchseiten, dann wieder 15-20. Das sind zwischen 500 und 4000 Wörter. Wenn ein Kapitel erzählt ist, ist es erzählt.

    Ich finde Normseiten auch bääh, aber inzwischen habe ich mich dran gewöhnt und komme sogar in eine Art „Arbeitsmodus“, wenn ich die sehe. ? Ich habe aber auch schon ein Projekt mit einer ganz neuen Formatierung begonnen, damit ich mich besser vom vorherigen distanzieren konnte. Andere Schrift, anderes Format … Funktioniert übrigens auch beim Überarbeiten. ?

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Lagerfeuerplatz #11868
    Syvaren
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    @Lynx: ?? Wars lecker?

    Ach, der Weg war nicht lang, ich bin einfach zu ungeduldig. ? Ich hatte ja immer was zu tun mit Folgebänden und anderen Geschichten, da war mir nicht langweilig. Ausserdem wollte ich ja von Anfang an aus Vernunftgründen zum Verlag. Und durch die lange Wartezeit konnte die Geschichte noch reifen. Ich bin also rundum zufrieden, auch, dass ich angefragt habe. Jetzt weiss ich umso besser, dass ein Verlag im Moment nichts für mich und meine aktuellen Projekte ist. Das kann in einem Jahr ja auch wieder ganz anders aussehen.

     

    @Lillith Windprincess: Wegen der vorherigen Absprache: Ich habe mal irgendwo gelesen, dass jemand einen vom Lektorat eines grossen Verlags telefonisch angefragt und ihm die Geschichte vorgestellt hat. Daraufhin durfte er das Manuskript auch einreichen. Das gilt dann nicht mehr als „unaufgefordert eingereichtes Manuskript“, sondern er hatte ja eine Ansprechperson und so. Versuchen kann man es auf jeden Fall, aber gerade bei grossen Verlagen wird kaum 1% dieser unaufgefordert eingereichten Manuskripte veröffentlicht. Einfacher, bei grossen Verlagen zu landen, ist es anscheinend über Agenturen, aber auch da habe ich keine Ahnung, wie das läuft … ?? Man muss auch da ja erst mal reinkommen und dann ist es ja immer noch nicht sicher, ob man einen Verlagsvertrag bekommt.

    Einen Verlag anschreiben würde ich vorher nicht, jedenfalls die grossen nicht (habe aber auch hier null Erfahrung). Bei den grossen heisst es ja: „Wenn wir Interesse haben, melden wir uns. Das kann aber schon mal 6 Monate dauern. Bitte fragen Sie nicht nach.“ Das ist für mich so ein Zeichen, dass sie auf Anfrage-Mails vermutlich gar nicht antworten würden. Aber einfach jemanden anzurufen, wäre auch überhaupt nicht mein Fall. ?

    Dann frohes Schreiben mit dem NaNo-Projekt! ? 806 Wörter sind doch auch super! Es gab Tage, da war ich froh, überhaupt 100 geschrieben zu haben.

     

    So, ich setze mich dann auch die Überarbeitung und wünsche frohes Schaffen! ?

     

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Schreibzelt #11867
    Syvaren
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    @Lillith Windprincess: Früher oder später wirst du auf Normseiten stossen, wenn du dich mit der Bewerbung bei einem Verlag befasst. ? Ich rate dir dringend, die Unterlagen auch nach den Vorgaben einzureichen, ansonsten kann es sein, dass sie es löschen, weil die „Regeln“ nicht eingehalten wurde. Es gibt x verschiedene Normseiten-Vorlagen zum Downloaden, ich glaube, eine gibt es beim Literaturcafe oder so. Einfach mal googeln. ? Bei mir passen etwa 2.5 Normseiten auf eine normale A4-Seite.

    Taschenbuchseiten sind dann noch einmal etwas anderes. Eines meiner Bücher war 220 Normseiten lang und das Taschenbuch hat jetzt ca. 300 Seiten. Das andere war 450 Normseiten stark und hat noch 412 Seiten im TB-Format. ? Die Innengestaltung macht also auch einen riesigen Unterschied!

     

    Danke für den Kuchen, aber für meine Wampe reicht das grosse Stück vom Nachmittag. ??

    als Antwort auf: [Juli Camp 2018] Lagerfeuerplatz #11863
    Syvaren
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    Mmh, lecker! ? Ich greife nach dem grössten zweitgrössten Stück Schokoladekuchen. „Oh, saftig! Und so schokoladig! ? Hast du den selbst gebacken?“

     

    @Lillith Windprincess:Das hört sich nach einem gelungenen Wiedereinstieg in die Geschichte an. ? Mir passiert es auch hin und wieder, dass ich an einem älteren Projekt hängen bleibe, gleichzeitig freue ich mich auch, Neues zu entwickeln und zu entdecken. ? Manchmal muss ich mich aber auch richtig zurückhalten, dass nicht zu viele Schreibprojekte nebeneinander herlaufen. ? Überarbeitest du jetzt weiter oder widmest du dich deinem neuen Projekt?

    Einen Verlag zu finden ist wirklich nicht einfach. Bei vielen klappt es aber auch, man muss einfach dran bleiben und sich vielleicht nicht (ohne vorherige Absprache) bei den grössten Verlagen melden. ? Keine Ahnung. Ich habe mich jedenfalls bei kleineren und mittelkleinen Verlagen beworben. Kritik-/Hinderungspunkte waren unter anderem: Es ist eine Reihe und für 2019 wollten sie keine Reihe mehr ins Programm nehmen. Zu wenig Emotionen, zu lange Szenenbeschreibungen. Teilweise Logikfehler.

    Die Emotionen passen nicht, wenn sie zu ausschweifend beschrieben werden, weil die Geschichte eben keine Romantasy ist, sondern Fantasy. Ein wenig mehr geht schon, das merke ich auch jetzt bei der Überarbeitung. Aber ich hätte das Manuskript VOR dem Lektorat noch einmal überarbeiten sollen, dann hätten sie es sich noch einmal angesehen. Logikfehler konnte ich keine finden, gröbere Schnitzer sind durch meine Testleser-Runden bereits bereinigt. Wahrscheinlich hat es so „laut rufen“ oder ähnliche mal drin – man ruft immer laut, also sollte „laut“ gelöscht werden. Das, fand ich, wäre dann allerdings Sache des Lektorats. Ich überarbeite doch nicht einen Text aufs Geratwohl hin, wenn ich zufrieden bin damit, nur damit das Lektorat alles noch einmal umkrempelt. Wenn ich es so oder so selbst machen muss, dann veröffentliche ich es auch selbst. ??

    Dann fürchtete ich ein wenig, dass sie mir im zweiten und dritten Band Szenen streichen oder stark ändern würden, weil es da ein wenig … brutaler zu und her geht als im ersten Band. Ausserdem steht in mindestens jeder zweiten Rezension zu meinen bisherigen Büchern „bildgewaltig, ich war mitten drin und habe die Wälder vor mir gesehen“. Das nehme ich als Lob und möchte ich nicht für einen Verlag ändern.

    Also habe ich abgesagt, obwohl ich den Vertrag vielleicht bekommen hätte, wenn ich gewollt hätte. Aber das war mir dann zu viel Hin und Her. Und ich weiss ja, dass meine Geschichten gut ankommen. Ich habe schon selbst veröffentlicht. Das ist keine Hexerei und macht Riesenspass! ? Blöd kam ich mir erst beim letzten Verlag vor. Es kam alle paar Wochen mal wieder eine Mail mit ein paar Fragen oder einer erneuten Rückmeldung, was sonst noch nicht gepasst hat. Die anderen haben gar nichts geschrieben (mehr als die Hälfte! ?), die anderen haben nach kurzer Zeit (also 3-8 Wochen) eine Absage erteilt. Ich gestehe aber, dass ich auch nicht wirklich nachgehakt habe. Da ich das SP schon immer im Hinterkopf hatte und es eigentlich gerne mache, wollte ich auch unbedingt zum Verlag – das bezahlte Lektorat war das einzige, was für den Verlag sprach. Aber Bauch und Herz hatten schon lange entschieden.

    Ich fühle mich gut mit der Entscheidung und freue mich auf die Veröffentlichung! ? Für mich war es die richtige Entscheidung. Ich glaube nicht, dass die Geschichte so gut ankommen wird wie die anderen, aber es ist meine. Es ist die Geschichte, die ich jetzt erzählen will. Ich kann dahinter stehen, ich habe mich jetzt schon mehr als ein Jahr mit den Charakteren beschäftigt. Es ist Zeit, sie gehen zu lassen. ?

    Sorry für den langen Text.

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