• Ein Brief von Fonti

    Liebe Nion,

    hier schreibt Dein Motivationsmonster Fonti. Wir müssen reden.

    Eigentlich sollte alles anders herum sein. Du wolltest mir einen Brief schreiben, schon im März. Du hast mir davon erzählt. Du wolltest mir ausmalen, wie bunt und spannend und wortreich unser Camp-Monat April werden wird, und mir (und Dir) ein #Monsterversprechen geben.
    Du wolltest mir jeden Tag im April schreiben.

    Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen. Zur Zeit kann ich kaum gut schlafen, und das liegt nur zur Hälfte daran, dass mein Magen manchmal so laut knurrt, dass er mich beim Eindösen ganz plötzlich und unvermittelt aus dem Noch-Nicht-Schlaf reißt. Jedenfalls habe ich eine Weile dem Regen gelauscht, der in großen Tropfen auf das Zeltdach fiel. Dann bin ich aus dem Schlafsack gekrabbelt und habe das Zelt durchsucht. Nur eine Handvoll Wörter, irgendwo etwas Geschriebenes, auf dem ich eine Weile herumkauen könnte und dabei vielleicht wieder einschlafen.

    Zwischen zwei Lamellen Deiner Luftmatratze hat es hervorgeblitzt. Ich musste Dich auf die Seite rollen, und das war ganz schön anstrengend. Als U-Boot-Monster sind meine Flossen nicht dazu gemacht, Druck auszuüben. Ich habe also mein Stielauge unter Deine Schulter geschoben und dann gedrückt und geschoben, bis ich den Zettel schließlich mit den Zähnen zu fassen bekam. Ich habe ihn natürlich nicht in einem Haps verschlungen. In Zeiten wie diesen muss ich mir meine Rationen sorgfältig einteilen. (Das soll kein Vorwurf sein. Ähem.)

    Das Papier war zweimal gefaltet, und als es schließlich glatt vor mir lag, stand da:

    Lieber Fonti,
    es tut mir leid.

    Sechs Wörter. Immerhin. Manche davon recht kurz. Zwei und drei und vier Buchstaben. Das stört mich eigentlich nicht. Ich mag kurze Wörter, aber wenn man eine Mahlzeit in die Länge ziehen will, um ausführlich zu kauen, dann ist das bei einem Wort mit zwei Buchstaben natürlich etwas schwieriger als bei einem langen Wort. Da kann es leicht passieren, dass man im falschen Moment schluckt und *schwupps* ist das Wort schon den Rachen hinunter gerutscht.

    Aber ich war behutsam. Ich habe auf diesen sechs Wörtern lange herumgekaut. Immerhin standen die Chancen nicht so gut, dass ich anschließend noch einmal welche finden würde. Sie schmeckten ein bisschen bitter. Ein bisschen nach Tränen. Und als ich schon sehr lange gekaut hatte, kam noch ein Geschmack hinzu. Sehnsucht, glaube ich.

    Nachdem ich das allerletzte Wort zerkaut und hinunter geschluckt hatte, konnte ich trotzdem nicht schlafen. Mein Magen hat ausnahmsweise einmal Ruhe gegeben, aber dafür hat mein Monsterkopf gerattert. Und deshalb schreibe ich Dir jetzt diesen Brief. Denn ich glaube, Du hast da etwas falsch verstanden. Und immerhin bin ich ein Motivationsmonster, und der zweite (und meist lautere) Grund, weshalb ich nachts nicht gut schlafe, liegt nicht an monstermäßigen Magengeräuschen. Ich schaue Dich an, und deshalb kann ich nicht schlafen. Denn ich habe das Gefühl, meine Aufgabe als Motivationsmonster einfach nicht zu erfüllen. Ich krieg es nicht hin, und dabei versuche ich es doch. Jeden Tag. Jeden Abend. Ich glaube, in diesem Punkt sind wir zwei uns sehr ähnlich. Du versuchst es genauso, zu schreiben. Jeden Tag. Und jeden Abend. Und es klappt nicht. Du haderst mit Dir und mit Deiner Geschichte. Mit Deinen Figuren. Mit ihren Konflikten. Mit ihrer Entwicklung. Manchmal erzählst Du mir davon, aber auf dem Papier landet wenig.

    Nion. Du machst einen großen Fehler. Das ist ein harter Satz, aber manchmal muss jemand harte Sätze aussprechen. Du kennst die Regeln für den NaNoWriMo. Die gelten auch hier im Monster-Camp. Dieses andere Monster, von dem ich nicht weiß, wie es aussieht, weil es sich nie zeigt –
    Ich spüre, dass es da ist. Es sitzt unter unserem Tisch, wenn im Schreibzelt langsam, ganz langsam die Feder über das Papier kratzt, und dann – plötzlich schwungvoll – einen halben Satz wieder durchstreicht. Es versteckt sich in den Schatten, wenn wir uns ans Lagerfeuer setzen und schweigend in die Flammen schauen. Und ich glaube, es versteckt sich sogar nachts zu Deinen Füßen in Deinem Schlafsack.
    Es sollte nicht hier sein. Ein Inneres-Editor-Monster hat im Schreibcamp nichts zu suchen. So. Jetzt weißt Du das. (Auch wenn Du das eigentlich vorher schon wusstest.) Schick es weg! Nach Hause, sonst wohin. Ich mag Ultimaten nicht, aber in diesem Fall gibt es keine Wahl. Ich sage: Er oder ich.

    Erinnere Dich daran: Du bist nicht hier im Camp, um ein Ziel zu erreichen. Irgendwie schon, aber eigentlich nicht. Na gut, Du willst 30.000 Wörter schreiben …

    Hups, da war ich für einen Moment abgelenkt. Na gut, Du willst 30.000 Wörter schreiben. *träum* Aber diese 30.000 Wörter müssen nicht fertig sein. Sie müssen auch nicht in dem fertigen Buch auftauchen. Sie müssen noch nicht einmal mit diesem Buch zu tun haben. Wenn Du gar nicht weiterkommst, dann lass uns eine Auszeit nehmen, etwas ganz anderes schreiben. Etwas, das Spaß macht. Denn ab und zu braucht man Spaß, und dann kann man auch mit frischem Elan dort weitermachen, wo man unterbrochen hat. Du hast manchmal so viele Zweifel – ich glaube, Du kennst Deine Geschichte noch nicht gut genug. Du kennst die Figuren zu wenig. Lass uns ein paar Szenen schreiben, in denen wir sie besser kennenlernen. Lass uns die Landschaft bis ins kleinste Detail beschreiben, wenn es uns hilft, sie uns vorzustellen. Lass uns uns die Geschichte erschreiben.

    Denn weißt Du: Du schreibst gerne. Das ist noch viel zu wenig gesagt, aber manchmal muss man mit seinen Worten haushalten. Du liebst das Schreiben. Tage, an denen Du schreibst, sind immer gute Tage. Tage, an denen Du nicht schreibst, sind ganz schön oft schlecht. Und die schlimmsten Tage sind die, an denen Du Dir vornimmst, zu schreiben, an denen Du es mir so feste versprichst – und dann doch nicht machst. Das Magenknurren ist an solchen Tagen besonders fies, nachdem ich mir vorher schon die leckersten Wort-Gerichte ausgemalt habe. Aber dieser Stich – zu sehen, wie Du Dich als der letzte Versager fühlst und mich dann ganz genauso zu fühlen, weil ich es als Motivationsmonster wieder einmal nicht hinbekommen habe – der ist schlimmer.

    Du brauchst Dich nicht bei mir zu entschuldigen, wenn Du nicht schreibst. Denn Du schreibst nicht für mich. Den nächsten Entschuldigungsbrief kannst Du an Dich selbst adressieren. Aber besser wäre, Du müsstest ihn nicht schreiben, und ich müsste nachts nicht nach ihm suchen und mich über so erschütternde sechs Wörter nicht auch noch freuen.

    Also: Schreib jetzt!

    Dein Fonti
    Fonti

  • Countdown zum #MonsterAprilCamp – Woche 2

    Fünf Tage noch bis April. Ich zähle sie tatsächlich runter, auch wenn ich das in den letzten Tagen leise getan habe. Das Ende dieser Woche glitzert und funkelt gerade wie wild. Das muss die Reflexion der Sonnenstrahlen auf dem See sein. Ich freue mich so darauf, dort zu sein, aus dem Arbeitswasser, das mich aktuell umspült, aufzutauchen und endlich wieder Zeit zum Schreiben zu haben.

    So male ich mir das aus. Du nicht?

    Weil alles auch eine dunkle Seite hat, zählen wir auf den letzten Metern bis zum Start ins Camp nicht die Tage, sondern die Nächte herunter.

    Dienstag, 27.03. auf Mittwoch: Get lost

    Tauche ab. (Anmerkung von Motivationmonster Fonti: Nein, nein, nicht im Arbeitswasser.) Begib dich heute Nacht an einen Ort, der dich alles andere vergessen lässt. Wenn du schreibst, dann schreib eine langsame Szene, in die du richtig eintauchst. Wenn du liest, dann etwas, das dich richtig glücklich macht.

    Mittwoch, 28.03. auf Donnerstag: Unter Monstern

    Monster. Monster. Ich sehe überall nur Monster. (Nachts ist das eben so, da kommen die raus.)
    Wer sind deine? Du darfst uns natürlich gern auch deine Motivationsmonster vorstellen, aber wer ist da noch? Dieser Umriss dort im Schatten. Und was war das gerade für eine Stimme? Versucht dir da jemand die Teilnahme am Camp auszureden? Und wo wir gerade dabei sind: Mit welchen Monstern müssen es eigentlich deine Protagonisten aufnehmen?

    Donnerstag, 29.03. auf Freitag: Nachtwanderung

    Heute Nacht trauen wir uns was. Rüste dich mit einer Taschenlampe aus und dann mutig voran. Richte sie auf einen Spot, der bisher im Dunkeln lag. Eine Figur, die noch keine Hintergrundgeschichte hat, ein Wendepunkt, dessen Ursache-Folge-Kette noch löchrig ist, ein Plot Bunny, das immer wieder vor dir auf den Feldweg springt. Bei so einer Nachtwanderung gibt es einiges zu entdecken.

    Freitag, 30.03. auf Samstag: Writer’s retreat

    Na klar, ab Sonntag sind wir alle am See. Aber nehmen wir nur für einen Moment an, es wäre nicht so. An welchen Ort ziehst du dich zum Schreiben zurück? Was braucht ein Ort, damit er zu deinem persönlichen Writer’s retreat werden kann?

    Samstag, 31.03. auf Sonntag: Ums Lagerfeuer

    Anreisetag! Juchu! Jippie! Ich freu mich so, ich freu mich so! Ich freu mich so, euch alle wiederzusehen.
    Heute schlagen die Monster das Camp auf und wenn du Lust hast, setz dich heute Abend doch ein bisschen zu uns ans Lagerfeuer. Erste Nächte sind magisch. Bring uns eine Geschichte mit, um sie noch magischer zu machen. Und wer weiß, vielleicht packt es uns ja um Mitternacht, und wir legen eine erste Schreibsession hin.

    In meinem Fall wird es wohl ein halbverhungerter Fonti sein, der mich packt, und zwar am Kragen, um mich rüber zum Schreibzelt zu zerren. Hach, ich freu mich drauf! ♥

    Das Schreibtagebuch hat @writing_and_reading gewonnen mit ihrem Twitter-Brief an Monster Hurz. Herzlichen Glückwunsch, Kathi!

  • Countdown zum #MonsterAprilCamp – Woche 1

    Etwas in mir weigert sich, es zu glauben – möglicherweise der Teil, der vorgestern auf dem Weg zurück von Leipzig zu einem Eisklotz gefroren ist. Aber Fonti bleibt dabei: Der Frühling steht vor der Tür.
    Zwölf Tage noch bis April. Zwölf Tage noch, bis Fonti und Flops und mit ihnen eine kleine Horde Wordcount-Monster ihren ersten Geburtstag feiern. Und demnach auch: Zwölf Tage noch bis zum Start in ein neues Monsterjahr und in das diesjährige Monster-April-Camp. ⛺

    Wenn es Dir so geht wie mir, ist Deine Kreativität über die Wintermonate möglicherweise etwas eingefroren. Deine Monster halten noch Winterschlaf. Aber hey, wir haben Frühling, und darum rütteln wir unsere Motivationsmonster wach, tauen unsere Geschichten und Ideen auf und beginnen zu packen. Schließlich geht es in Kürze raus, ins Grüne, in unser Schreibcamp am See, und kein Wetter und kein Argument werden uns davon abhalten, diese Zeit zu nutzen.

    Um uns dabei zu helfen, uns einzustimmen, haben die Monster einen Countdown entworfen. In dieser Woche nutzen wir fünfmal den Tag. Nächste Woche wird es fünfmal die Nacht sein.
    Teilnehmen kannst Du über Instagram/Facebook/Twitter, Hashtag #MonsterAprilCamp, oder hier auf der Seite im Monster-Chat.

    Di, 20.03.: Get outside

    Ob die Temperaturen wollen oder nicht, heute ist Frühlingsanfang. Wir zerren ihn aus dem Schrank, stellen ihn auf den Tisch, packen ihn in unseren Rucksack und nehmen ihn mit nach draußen. Wir schreiben ihn in unsere Geschichten. Mach heute etwas, das Deine Frühlingsgefühle weckt. Wann hast Du dem Wetter das letzte Mal getrotzt?

    Mi, 21.03.: Camper Info

    Wie sieht Dein Steckbrief aus?

    Name:
    Vorstellung:
    Mag:
    Mag nicht:
    Dein Name beim Camp NaNoWriMo:
    Dein Projekt beim Camp NaNoWriMo:
    Dein Ziel für April:

    Und nachdem Du es nun schon aufgeschrieben hast, mach es offiziell! Unter campnanowrimo.org/spread-the-word findest Du die Header und Profilbilder für das diesjährige Camp NaNoWriMo.

    Do, 22.03.: Ich packe meinen Koffer …

    Packlisten sind immer gut, ganz besonders dann, wenn man in die Wildnis aufbricht. Oder zu einem Schreibcamp am See. Welche fünf Dinge müssen unbedingt mit? Was brauchst Du, um Dich durch den April zu schreiben?

    Fr, 23.03.: Navigation

    Hast Du eine Karte oder bist Du der Typ, der seine Umgebung lieber durch Streifzüge erkundet? Ob Planner oder Pantser, in beiden Fällen ist es nicht verkehrt, zumindest grob das Ziel zu kennen – und wenn nicht Ziel, dann zumindest den zentralen Konflikt. Wenn Du Deine Idee noch für Dich behalten willst, ist das völlig okay. Aber schreib Dir selbst einen Pitch. Drei Sätze, die Lust auf Deine Geschichte machen und die Dir Dein Monster vorlesen kann, sollte Deine Motivation einmal ins Wanken geraten.

    Sa, 24.03.: #Monsterversprechen

    Es wird ernst. Weil Du es ernst nimmst. Das versprichst Du heute nicht nur Dir, sondern auch Deinem Monster. Schreib ihm einen Brief, in dem Du Dein Versprechen für den kommenden April schwarz auf weiß festhältst – denn wenn Du es aufschreibst, wird es echt.

    * Verlosung: Wenn Du Deinen Brief am 24.03.2018 bis 23:59 Uhr auf Instagram, Facebook oder Twitter unter Verwendung des Hashtags #Monsterversprechen mit uns teilst, nimmst Du an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es ein monstermäßiges Schreibtagbuch, das Dich durch den April begleitet.
    Für die Teilnahme am Gewinnspiel gelten die Teilnahmebedingungen unter: monstermotivation.de/teilnahmebedingungen

    Bereit? Ich freu mich auf Deine Beiträge!

  • Von bunten Balken und glänzenden Pokalen

    Der erste Schritt, um ein Ziel zu erreichen, ist, es sich zu setzen.

    Monatsziele

    Das Ziel, 50.000 Wörter in 30 Tagen zu schreiben, ist eines der Geheimnisse hinter dem magischen Schreibmonat November.
    Um etwas von seinem Zauber über die übrigen elf Monate zu streuen, habe ich Anfang des Jahres Deinem Profil ein Feld hinzugefügt, worüber Du Dir jeden Monat Dein individuelles Wordcount-Ziel setzen kannst. Wenn Du einen Ziel-Wordcount einträgt, erscheint Dein Name in der Statistik, und von nun an hellt jedes Wort, das Du schreibst, nicht nur die Laune Deines Monsters auf – Du kannst außerdem beobachten, wie der Balken hinter Deinem Namen Schritt für Schritt wächst.

    Wörter zählen

    Mich spornt ein Wordcount-Ziel unter zwei Umständen an. Erstens: Ich nehme es ernst. Und zweitens: Ich schreibe an einer Rohfassung. Beim Zählen von Wörtern geht es darum, den inneren Editor nicht (allzu laut) mitreden zu lassen, über seine kritische Stimme hinweg zu schreiben und überhaupt erst einmal etwas zu Papier zu bringen. Allerdings würde ich das Produkt eines NaNoWriMos niemals jemandem zum Lesen geben.
    Zum Schreiben gehört mehr als nur das Schreiben, und wir können nicht in jeder Projektphase Wörter zählen. Zumindest ich kann das nicht, denn ich kann Multi-Tasking einfach nicht leiden und vermeide es, an mehreren Projekten parallel zu arbeiten. In Plot-, Überarbeitungs- und Korrektur-Phasen zähle ich keine Wörter. Statt mir ein Wordcount-Ziel zu setzen, nehme ich mir vor, bestimmte Zeiten in mein Projekt zu investieren.
    Für solche Phasen gibt es Stunden-Monster. Und von nun an auch stundenbasierte Monatsziele.

    Dein Monatsziel setzen

    Dein Monatsziel kannst Du dort setzen, wo Du auch Deine Monster versorgst, auf der Seite »Meine Monster« in Deinem Profil.


    Wenn Du Dir ein stundenbasiertes Ziel setzt, kannst Du außerdem angeben, in welches Projekt oder in welche Tätigkeit Deine Zeit fließen soll.


    Achtung: Das Monatsziel gibst Du in Stunden an, während Du die täglichen Zeiten mit Deinem Monster in Minuten notierst.

    Und dann: Das Ziel erreichen

    Da die Statistik nach Prozent und nicht nach absoluten Zahlen sortiert, können Wordcount-Jäger und Stunden-Sammler die 100%-Marke Seite an Seite erklettern. Glaub den Monstern: Am Ende des Monats da oben zu stehen, gibt Dir ein tolles Gefühl.
    Und wenn Dir das noch nicht reicht, spornt Dich vielleicht der Glanz eines Pokals an, den Du am Ende des Monats in Dein Profil stellen und immer wieder bewundern kannst.

    Diesen Monat verdiene ich mir endlich auch einen davon.

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Epilog

    Es hat so einen Spaß gemacht, sich mit Dir vorzufreuen.
    Alle guten Dinge gehen leider irgendwann zu Ende, so auch unsere monstermäßige NaNo-Vorfreude. Aber in diesem Fall: geht es erst richtig los.

    Um den Oktober gebührend zu verabschieden, schenken wir ihm noch einen kleinen Epilog.

    Mo, 30.10.: Letzte Worte

    Es ist an der Zeit für einen »Was ich euch noch sagen wollte, …«-Post. Wer weiß, wann Du das nächste Mal zum Posten kommst? Meine Kanäle werden im November leiser werden. Zum Ausgleich treibe ich mich auf der Monster-Burg herum, wo in drei Tagen, wenn die Monster die Burgtore für uns öffnen, hoffentlich richtig Leben einkehren wird. Zeit also für letzte Worte. Letzte Oktober-Worte. Was willst Du der Welt noch mitteilen, bevor … nun ja, NaNoWriMo?

    Di, 31.10.: Der Kreis schließt sich

    Jedes Ende ist ein Anfang. Wie lässt Du den Oktober ausklingen und wie und wann startet für Dich der NaNoWriMo? Bist Du heute auf einer Halloween-Party? Schreibst Du in den November rein? Oder gar beides? In jedem Fall: Hab eine tolle Nacht! Und denk daran, Dein Motivationsmonster zu wecken.

    Viel Erfolg für Deinen November. Und nicht vergessen: Hab monstermäßigen Spaß!

    Wir lesen uns.

  • Das Monstermotivation Schreibtagebuch

    Wenn Du mir auf Instagram folgst, hast Du neulich vielleicht schon den Probedruck gesehen. Oder Du hast hier auf der Seite bereits den neuen Menüpunkt »Shop« entdeckt.
    Falls nicht … *trommelwirbel*

    Das Monstermotivation Schreibtagebuch gibt es zu kaufen.

    Nach meinem Konzept, das mich nun schon sechs Mal gut durch den November gebracht hat, hat mein Schwester-♥ alias Mein Glücksmonster das Heft monstermäßig gestaltet.

    Das Schreibtagebuch hat DIN A5 Format und 32 gestaltete Seiten. Durch das dicke 170g Papier druckt so leicht kein Stift durch. Es bietet ausreichend Platz, Deinen NaNoWriMo zu dokumentieren, und motiviert Dich, die 50.000 Wortmarke in diesem November zu knacken.

    Mit der ISBN Nummer kannst Du das Heft auch in jedem Buchhandel oder direkt bei epubli bestellen. In dem Fall wird es on demand für Dich gedruckt, was ein paar Tage dauert. Weil wir wissen, dass wir etwas spät dran sind, haben wir einen kleinen Vorrat angelegt, und Bestellungen, die über den Shop hier auf der Seite laufen, können innerhalb eines Tages fertig gemacht werden.

    Der Preis für das Heft beträgt 6,99€. Innerhalb von Deutschland versenden wir kostenfrei – und um zu gewährleisten, dass jeder, der mit diesem Heft in den November starten will, es rechtzeitig in Händen hält, versende ich alle Bestellungen, die bis Ende nächster Woche eingehen, auf dem schnellen Briefpost-Weg (statt überlicherweise als Büchersendung).

    Jetzt Schreibtagebuch bestellen

    Ich weiß, dass 6,99€ für einige viel für ein 32-seitiges Heft ist. Wir haben es so günstig wie möglich gemacht. Vielleicht hast Du ja einen Sponsor, der Dir das Heft als Investition in einen erfolgreichen November schenken möchte? Oder Du bastelst Dir Dein eigenes Schreibtagebuch für November. Wenn Du dazu Anregungen brauchst, schau doch mal hier vorbei: Schreibtagebücher.

    Hab einen monstermäßigen November!

  • Postkarten-Wichteln

    #monstermässigeNaNoVorfreude

    Schreiben ist hart. Einen NaNoWriMo zu schreiben ist härter. Wenn Du nicht gerade zu den Viel- und Schnellschreibern gehörst, wirst Du an den Punkt kommen, an dem Du Dich fragst, warum Du das eigentlich tust. Ich war dort. Ich glaube, in jedem Jahr. Okay, der Moment währt bei mir nicht lange, ich will es einfach zu sehr, um aufzugeben. Aber ich kenne ihn, und nicht selten haben mir andere Wrimos über diesen Punkt hinweg geholfen.
    Das kannst Du heute für einen Kollegen tun. Schreib eine Postkarte an einen anderen NaNoWriMo-Teilnehmer. Schreib eine Karte, die Du selbst gern bekommen würdest. Mut machendes. Aufbauendes. Anspornendes.

    So nimmst Du teil

    Über monstermotivation.de kannst Du Dir die Empfängeradresse für Deine Postkarte zuwichteln lassen. Im Gegenzug wandert Deine eigene Adresse in den Topf.

    Da noch nicht November ist, haben wir noch ein bisschen Zeit. Schließlich müssen die Karten nicht vor dem Start ankommen (und manch eine ist darüber hinaus vielleicht eher für Woche #2 geeignet als für die euphorische Woche #1).

    Wenn Du an der Aktion teilnehmen möchtest, kannst Du Dich gern unter diesem Post per Kommentar melden. Für die verbindliche Teilnahme brauche ich allerdings Deine Adresse. Schick sie mir an:

    postkarte[at]monstermotivation.de

    Die Aktion bleibt bis Samstag, den 28.10. offen. Am Sonntag wichtle ich die Adressen und schicke Dir die Adresse, an die Deine Postkarte geht, an die E-Mail-Adresse, mit der Du Dich bei der Aktion angemeldet hast.

    Je nachdem, was für eine Botschaft Deine Postkarte enthält, kannst Du sie direkt am folgenden Tag einwerfen – oder noch eine Weile zurückhalten. Spätestens bis zum 15.11. sollten jedoch alle Postkarten in der Post sein.

    Mit Deiner Teilnahme erklärst Du Dich damit einverstanden, dass ich Deine Adresse im Zuge der Aktion an einen anderen Teilnehmer weitergebe. Ich selbst verwende die Adressen ausschließlich für das Durchführen der Wichtelaktion.

    Auf monstermäßige Motivations-Post!

     

    P.S.: Wenn Du Deine Adresse lieber für Dich behältst, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, einfach mit einem befreundeten Wrimo Postkarten zu tauschen.
    Und solltest Du Blut geleckt haben, auf nanowrimo.org findest Du auch einen internationalen Postcard-Swap.

  • Schreibtagebücher

    Novembermonate kommen und gehen, und manchmal rasen sie so schnell vorbei, dass ich kaum mitbekomme, was da passiert.

    Die erste Woche des NaNoWriMo fühlt sich für mich jedesmal wie die ersten Wochen im neuen Jahr an. So viele Pläne, so sehr darauf gefreut, und dann mit vollem Elan hinein.

    In Woche zwei legt sich die Euphorie etwas und die Sache pendelt sich ein. Ich schreibe meine Wörter, mache Fortschritte, Rückschritte, prokrastiniere. Denn wann, wenn nicht in der zweiten Novemberwoche, ist es dringend an der Zeit, endlich mal alle Fenster zu putzen?

    Woche drei ist hart. Irgendwie ist es doch passiert: Ich liege zurück. Das Ende ist noch so fern. Ich würde furchtbar gern nur einen Tag mal nicht schreiben – aber dann verliere ich jede Chance auf diese Badge (die haben sie doch nur deswegen erfunden!) Ich hatte mir diesen Monat freigeschaufelt und meine Güte: So viel sind 1.667 Wörter am Tag dann auch nicht!
    … Wenn es noch immer 1.667 Wörter wären. Ich rechne mir jeden Tag neu aus, wie viele Wörter ich täglich schreiben muss, um es noch zu schaffen. Jeden Tag kommen 5 Dinge mehr dazwischen, die ich wirklich nicht alle bis Dezember vor mir her schieben kann. Das Schreiben ist, wenn ich ehrlich bin, eine Qual. Mein Kaffeekonsum macht mir nur deshalb keine Sorgen, weil ich zu sehr mit den Sorgen über meinen Weinkonsum beschäftigt bin. Apropos. Ich muss Wein bestellen.

    Und dann: Woche vier. Die zerreißt mich jedesmal. Wenn ich in Woche drei damit anfange, das Monatsende herbeizusehnen, ist in Woche vier nichts mehr davon zu spüren. Ich werde fürchterlich sentimental. Ich will nicht, dass es vorbei ist. Ich weiß genau, dass es auch in diesem Jahr wieder ein paar ganz besondere Menschen, besondere Konstellationen gibt, die ich so nicht noch einmal bekommen werde. Ich weiß, dass ich mir noch so sehr vornehmen kann, im Dezember genauso weiterzumachen, und es doch nicht tun werde. Im Dezember wird sich die Distanz zwischen mir und meiner Geschichte wieder ausdehnen.
    Aber noch ist November, Woche vier. Und alles ist möglich. Selbst wenn man einen halben Monat, selbst wenn man 40k zurückliegt, kann man das noch einschreiben. Oh ja. Man kann. Ich weiß das –

    – weil ich meine vergangenen Novembermonate dokumentiert habe.

    An sich habe ich im November ja genug Wörter zu schreiben. Trotzdem ist es der eine Monat im Jahr, in dem ich eine Art Tagebuch führe – auf das Wesentlich reduziert. Auf einer DIN A5 Seite halte ich die Eckdaten eines jedes Tages fest: Wordcount, wie lange geschlafen, wie lange geschrieben und wie viele Tassen Kaffee hat es gebraucht?

    Daneben ist dann gerade noch Platz genug, um ein paar Gedanken festzuhalten, eine Mindmap zu zeichnen, ein Zitat zu notieren oder – bzw. und – für mein Belohnungssystem. Denn ihr wisst das inzwischen von mir. Ich funktioniere über Belohnungssysteme.

    Wenn es nicht laufen will, können 1.667 Wörter ganz schön viel sein. Auf Dauer erst recht. Ich zerlege sie mir in Häppchen: 500 – 1.000 – 1.500 – 1.667. Alle 500 Wörter gibt es einen Sticker, seit Jahren ist das ein rotes Herz. Für das Erreichen des Tagesziels klebe ich einen Motivsticker in mein Schreibtagebuch – und weil die letzte Etappe so klein ist, und ich nun gerade eingeschrieben bin, erschreibe ich mir oft noch das 2.000er Herz. Dann das 2.500er. Dann die 3.000. An den guten Tagen. Im Nachhinein erkenne ich die daran, dass die roten Herzen die Seitenbreite sprengen. Andere Seiten sind erschreckend farblos. Bevor ich eine Seite fülle, weiß ich noch nicht, wie sie am Ende des Tages aussehen wird. Was ich dort notiere. Ob es ein bunter Tag wird oder ein herzloser. Leere Seiten – sind zum fürchten, ich weiß. Aber nicht nur. Und wenn man kein leeres Heft nimmt, sind sie niemals leer.

    Ich freue mich riesig darauf, mein diesjähriges NaNoWriMo-Tagebuch zu füllen. Und dazu hab ich gleich noch was für Dich. Sobald ich meinen NaNo-Vorratseinkauf erledigt habe. ♥

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Woche 4: Resolution

    Der Oktober verfliegt. Nicht mal mehr zehn Tage bis November. Es ist an der Zeit für ein Geständnis: Monstermäßige NaNo-Vorfreude hin oder her, ich bin noch nicht darauf vorbereitet.

    Die Monster geben sich Mühe. Zum Glück. Ich versuche, ihre Aufgaben zu erfüllen und auf ihre Fragen Antworten für meine Geschichte zu finden. Aber ich könnte besser darin sein. Es gibt noch so viele Punkte, die ich noch nicht ausgearbeitet habe. Figuren, die noch keine Namen haben. In der kommenden Woche werde ich ein paar Sessions mehr einlegen müssen – nicht nur das Challenge-Pflichtprogramm -, wenn ich vermeiden will, dass ich in zehn Tagen vor der blütenweißen ersten Seite meines Manuskripts sitze und nicht weiß, womit ich sie füllen soll.

    Um anzufangen, hilft es mir enorm, das Ende vor Augen zu haben. Wenn ich weiß, wohin ich will, verliert diese erste weiße Seite sofort einen Großteil ihres Schreckens. Nicht selten sehen Wrimos am ersten November das Ende ihre Geschichte noch nicht zu hundert Prozent voraus. Schließlich weiß niemand, was im November passiert. Wohin es uns treiben wird. Welche Monster sich in unserer Geschichten schleichen. Aber wir kennen die zentrale Plotfrage. Und damit wissen wir, worauf wir zusteuern.

    In Woche vier der monstermäßigen NaNo-Vorfreude Challenge wollen uns die Monster dabei unterstützen, uns das Ziel des kommenden Monats bewusst zu machen. Das Ziel ist keine Zahl, nicht die große 50.000.
    50k in 30 Tagen – weshalb tust Du Dir das an? Weil Du etwas erzählen willst.
    In dieser Woche werden wir Vorbereitungen treffen, um unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und im November durchzuhalten.

    Mo, 23.10.: Vorratslager

    Nichts ist schlimmer, als nicht gerüstet zu sein. Im November hast Du einiges vor – und dafür brauchst Du Energie. Geh heute einkaufen und lege einen Vorrat an, mit dem Du durch den November kommst. Stifte, Kaffee, Kerzen, Schokolade. Setze eine Postkarte mit auf Deine Liste. Was ist für Dich unverzichtbar?

    Di, 24.10.: Postkarte

    Schreiben ist hart. Einen NaNoWriMo zu schreiben ist härter. Wenn Du nicht gerade zu den Viel- und Schnellschreibern gehörst, wirst Du an den Punkt kommen, an dem Du Dich fragst, warum Du das eigentlich tust. Ich war dort. Ich glaube, in jedem Jahr. Okay, der Moment währt bei mir nicht lange, ich will es einfach zu sehr, um aufzugeben. Aber ich kenne ihn, und nicht selten haben mir andere Wrimos über diesen Punkt hinweg geholfen.
    Das kannst Du heute für einen Kollegen tun. Schreib die Postkarte, die Du gestern gekauft hast, an einen anderen NaNoWriMo-Teilnehmer. Schreib eine Karte, die Du selbst gern bekommen würdest. Mut machendes. Aufbauendes. Anspornendes.
    Auf monstermotivation.de kannst Du Dich ab Dienstag zum Postkarten-Wichteln anmelden. Du kannst natürlich auch einfach eine Karte an Deinen persönlichen Writing Buddy schicken. Oder international: Zum Postcard-Swap im NaNoWriMo-Forum.

    Mi, 25.10.: Climax

    Auf welchen Höhepunkt steuert Deine Geschichte zu? Die Kräfte, die Du uns vergangene Woche vorgestellt hast, und die im Laufe der Geschichte immer wieder aufeinander treffen, sich aneinander reiben oder gegenseitig befeuern, kommen zu diesem Zeitpunkt alle zusammen, prallen aufeinander, wirken gemeinsam, entladen sich in einem Feuerwerk und werden Deinem Helden und Dir dabei helfen, die zentrale Plotfrage zu klären. Male Dir diesen Höhepunkt so bunt wie möglich aus. Vielleicht greifst Du zu Stift und Papier und malst tatsächlich? Machst einen Coverentwurf oder einfach nur ein Mood-Bild. Mach Dir selbst richtig Lust auf Dein Finale – so dass Du gar keine Chance hast, Dein Ziel in den nächsten Wochen aus den Augen zu verlieren.

    Do, 26.10.: Veränderung

    Geschichten verändern. Uns. Und die Figuren und Welten, um die sie sich drehen. Was wird am Ende Deiner Geschichte anders sein als zu Beginn? Welche Veränderungen machen Deine Figuren durch? Und was wird sich in Deiner Romanwelt verändert haben?
    Möchtest Du etwas in Deinem Leser verändern?

    Fr, 27.10.: Vorfreude

    (Ich habe es vermasselt. Eigentlich sollte es immer freitags eine Schreibaufgaben geben, aber in dieser Woche ist sie auf der Übersichtskarte auf den Samstag gerutscht …)
    Du weißt, worauf Du Dich in Deiner Geschichte freust – auf welchen Höhepunkt Du zusteuerst und welche Veränderungen die Geschichte bewirken wird. Worauf freust Du Dich außerhalb der Geschichte? Wenn der Dezember nichts für Dich bereit hält, schaffe Dir etwas, auf das Du Dich freuen kannst. Vorsorglich. Manch einer ist nach dem NaNo in ein dunkles Loch gefallen, aus dem er sich erst im Oktober wieder heraus rappeln konnte.

    Sa, 28.10.: Schreibaufgabe: Brief in die Zukunft

    Ich schreibe mir diesen Brief inzwischen zum dritten Mal. Ich adressiere ihn an mich selbst und datiere ihn auf den 18. November. Das heißt, am 18.11. darf ich ihn öffnen.
    Kurz bevor ich mich in das Abenteuer NaNoWriMo stürze, schreibe ich an mein Zukunfts-Ich. Ich schreibe ihr von meiner Vorfreude. Von meiner Vorstellung, wie weit ich bis zum 18. November in der Geschichte gekommen sein werde. Welche Szenen ich inzwischen geschrieben habe, welche Charakterzüge sich entwickelt haben, welche Fragen ich hoffentlich geklärt habe. Ich schreibe ihr auch davon, dass ich ihre Zweifel kenne. Ich verstehe sie, besser als jeden, dem ich eine Motivations-Postkarte schreibe, weshalb ich auch weiß, wie ich sie anzufassen habe.
    Auch wenn es Dir verrückt vorkommt: Probiere es aus. Stell Dir den Timer und schreibe drauf los, 25 Minuten einen Brief an Dich selbst. Du kannst sachlich bleiben und Dich an einige wichtige Punkte erinnern, die Du plotttechnisch nicht vergessen willst. Du kannst kitschig werden. Emotional. Haushoch übertreiben oder Dich einfach ein bisschen zum Schmunzeln bringen.
    Wenn Du möchtest, steck den Brief in einen Umschlag und bitte doch jemanden, eine kleine Überraschung dazu zu legen. Dann kleb ihn zu. »Zu öffnen am 18.11.2017«

    So, 29.10: Verschenke Dich

    Du hast geplottet, was das Zeug hält. Nimm Dir heute Zeit – für Dich und für Deine Menschen. Telefoniere, mach einen langen Spaziergang, verabrede Dich zum Kaffee. Die nächsten Sonntage wird gearbeitet. Heute hast Du Zeit.

    Hab viel Spaß in Woche vier! Allmählich wird es Zeit, auch wenn Du bisher noch nicht dabei warst: Für #monstermässigeNaNoVorfreude.

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Woche 3: Rising Action

    Eine super schöne, aufregende, anstrengende Woche liegt hinter mir – und hat ihre Spuren hinterlassen. Auf eine mögliche Begegnung mit Kerstin Gier musste ich heute leider verzichten. Stattdessen habe ich das Bett gehütet und versucht, das Messevirus doch noch zurück zu kämpfen. Ich fürchte allerdings: erfolglos.

    Die Buchmesse ist vorbei. Der halbe Oktober auch und der November rückt mit großen Schritten heran.
    In Woche 3 der Vorfreude-Challenge wollen uns die Monster auf den harten Mittelteil vorbereiten. Auf den Teil, der sich wie Kaugummi ziehen kann – wenn die Anfangseuphorie verflogen ist und das Ende noch lange nicht in Sicht.

    Weil ich leider nicht sehr fit bin, gibt es nur die kurze, social-media geeignete Version. Wenn Du einen Punkt doch ein bisschen näher ausgeführt haben möchtest, schreib es mir in die Kommentare. Dann fällt mir (mit klarerem Kopf als heute Abend) bestimmt noch das ein oder andere dazu ein.

    Mo, 16.10.: Kräfte

    Welche verschiedenen Kräfte spielen in Deiner Geschichte eine Rolle? Im Finale werden sie alle zusammen kommen und dem Protagonisten dabei helfen, die zentrale Plotfrage zu beantworten. Aber sie kommen nicht aus dem Nichts. Sie treten vorher schon in Erscheinung, jede einzelne, und werden sich im Laufe des Mittelteils steigern.

    Di, 17.10.: Weltenbau

    Dein Setting kennst Du bereits. Mit dem Entwurf von Romanwelten kann man Jahre verbringen – aber so viel Zeit bleibt bis November nicht mehr. Welche fünf Aspekte machen die Welt in Deiner Geschichte aus und besonders?

    Mi, 18.10.: Absage

    Zwei Wochen hast Du noch Zeit – dann nicht mehr. Schau Dir die Termine, die für November in Deinem Kalender stehen, genau an. Welche davon kannst Du verschieben oder gleich ganz absagen? Wen möchtest Du vorher noch einmal sehen? Triff Verabredungen für Oktober und wieder für Dezember und erkläre Deinen Menschen, dass sie im November nicht mit Dir rechnen können.

    Do, 19.10.: Wendepunkte

    Orientierst Du Dich beim Plotten an einem bestimmten Schema? 3-Akt, 5-Akt oder 7-Akt-Struktur? Wo liegen die Wendepunkte Deiner Geschichte? (Die musst Du uns natürlich nicht verraten. ;))

    Fr, 20.10.: Schreibaufgabe: Geschenkte Stunde

    Zeitknapptheit ist ein anhaltendes Thema. Aber seien wir einmal großzügig: Schenke Deinem Antagonisten eine Stunde, mit der er nicht gerechnet hat. Was wird er tun? Weiter seine heimtückischen Pläne vorantreiben? Auf dem Bett liegen und Musik hören? Jemanden anrufen? Mit seinen Kindern spielen?
    Stell Dir einen Timer und schreibe 25 Minuten ohne lange nachzudenken und lerne Deinen Antagonisten von einer neuen Seite kennen.

    Sa, 21.10.: Writing Buddies

    Wer ist Dein Writing Buddy? Wer pushed Dich durch den November? Wen rufst Du an, wenn Du nicht weiter weißt und aufgeben willst und wem erzählst Du von Deinen Erfolgen?
    Motivationsmonster sind natürlich erlaubt, aber gemeint sind in diesem Fall tatsächlich Menschen aus Fleisch und Blut.

    Gewinner des NaNo-Care-Pakets

    Auch wenn die Vorfreude-Challenge erst Halbzeit hat – damit das NaNo-Care-Paket rechtzeitig seinen Empfänger erreicht, muss es vor dem Ende verlost werden. Aus allen Teilnehmern und Beiträgen auf Instagram, Twitter, Facebook, persönlichen Blogs und hier im Monster-Chat habe ich heute Abend den Gewinner aus meiner Los-Tasse gezogen und gewonnen hat: herzessenz. Herzlichen Glückwunsch!

    Ich wünsche uns allen eine tolle Woche 3 und #monstermässigenanovorfreude!
    Wir lesen uns im Monster-Chat.