• #monstermässigeNaNoVorfreude – Epilog

    Es hat so einen Spaß gemacht, sich mit Dir vorzufreuen.
    Alle guten Dinge gehen leider irgendwann zu Ende, so auch unsere monstermäßige NaNo-Vorfreude. Aber in diesem Fall: geht es erst richtig los.

    Um den Oktober gebührend zu verabschieden, schenken wir ihm noch einen kleinen Epilog.

    Mo, 30.10.: Letzte Worte

    Es ist an der Zeit für einen »Was ich euch noch sagen wollte, …«-Post. Wer weiß, wann Du das nächste Mal zum Posten kommst? Meine Kanäle werden im November leiser werden. Zum Ausgleich treibe ich mich auf der Monster-Burg herum, wo in drei Tagen, wenn die Monster die Burgtore für uns öffnen, hoffentlich richtig Leben einkehren wird. Zeit also für letzte Worte. Letzte Oktober-Worte. Was willst Du der Welt noch mitteilen, bevor … nun ja, NaNoWriMo?

    Di, 31.10.: Der Kreis schließt sich

    Jedes Ende ist ein Anfang. Wie lässt Du den Oktober ausklingen und wie und wann startet für Dich der NaNoWriMo? Bist Du heute auf einer Halloween-Party? Schreibst Du in den November rein? Oder gar beides? In jedem Fall: Hab eine tolle Nacht! Und denk daran, Dein Motivationsmonster zu wecken.

    Viel Erfolg für Deinen November. Und nicht vergessen: Hab monstermäßigen Spaß!

    Wir lesen uns.

  • Das Monstermotivation Schreibtagebuch

    Wenn Du mir auf Instagram folgst, hast Du neulich vielleicht schon den Probedruck gesehen. Oder Du hast hier auf der Seite bereits den neuen Menüpunkt »Shop« entdeckt.
    Falls nicht … *trommelwirbel*

    Das Monstermotivation Schreibtagebuch gibt es zu kaufen.

    Nach meinem Konzept, das mich nun schon sechs Mal gut durch den November gebracht hat, hat mein Schwester-♥ alias Mein Glücksmonster das Heft monstermäßig gestaltet.

    Das Schreibtagebuch hat DIN A5 Format und 32 gestaltete Seiten. Durch das dicke 170g Papier druckt so leicht kein Stift durch. Es bietet ausreichend Platz, Deinen NaNoWriMo zu dokumentieren, und motiviert Dich, die 50.000 Wortmarke in diesem November zu knacken.

    Mit der ISBN Nummer kannst Du das Heft auch in jedem Buchhandel oder direkt bei epubli bestellen. In dem Fall wird es on demand für Dich gedruckt, was ein paar Tage dauert. Weil wir wissen, dass wir etwas spät dran sind, haben wir einen kleinen Vorrat angelegt, und Bestellungen, die über den Shop hier auf der Seite laufen, können innerhalb eines Tages fertig gemacht werden.

    Der Preis für das Heft beträgt 6,99€. Innerhalb von Deutschland versenden wir kostenfrei – und um zu gewährleisten, dass jeder, der mit diesem Heft in den November starten will, es rechtzeitig in Händen hält, versende ich alle Bestellungen, die bis Ende nächster Woche eingehen, auf dem schnellen Briefpost-Weg (statt überlicherweise als Büchersendung).

    Jetzt Schreibtagebuch bestellen

    Ich weiß, dass 6,99€ für einige viel für ein 32-seitiges Heft ist. Wir haben es so günstig wie möglich gemacht. Vielleicht hast Du ja einen Sponsor, der Dir das Heft als Investition in einen erfolgreichen November schenken möchte? Oder Du bastelst Dir Dein eigenes Schreibtagebuch für November. Wenn Du dazu Anregungen brauchst, schau doch mal hier vorbei: Schreibtagebücher.

    Hab einen monstermäßigen November!

  • Postkarten-Wichteln

    #monstermässigeNaNoVorfreude

    Schreiben ist hart. Einen NaNoWriMo zu schreiben ist härter. Wenn Du nicht gerade zu den Viel- und Schnellschreibern gehörst, wirst Du an den Punkt kommen, an dem Du Dich fragst, warum Du das eigentlich tust. Ich war dort. Ich glaube, in jedem Jahr. Okay, der Moment währt bei mir nicht lange, ich will es einfach zu sehr, um aufzugeben. Aber ich kenne ihn, und nicht selten haben mir andere Wrimos über diesen Punkt hinweg geholfen.
    Das kannst Du heute für einen Kollegen tun. Schreib eine Postkarte an einen anderen NaNoWriMo-Teilnehmer. Schreib eine Karte, die Du selbst gern bekommen würdest. Mut machendes. Aufbauendes. Anspornendes.

    So nimmst Du teil

    Über monstermotivation.de kannst Du Dir die Empfängeradresse für Deine Postkarte zuwichteln lassen. Im Gegenzug wandert Deine eigene Adresse in den Topf.

    Da noch nicht November ist, haben wir noch ein bisschen Zeit. Schließlich müssen die Karten nicht vor dem Start ankommen (und manch eine ist darüber hinaus vielleicht eher für Woche #2 geeignet als für die euphorische Woche #1).

    Wenn Du an der Aktion teilnehmen möchtest, kannst Du Dich gern unter diesem Post per Kommentar melden. Für die verbindliche Teilnahme brauche ich allerdings Deine Adresse. Schick sie mir an:

    postkarte[at]monstermotivation.de

    Die Aktion bleibt bis Samstag, den 28.10. offen. Am Sonntag wichtle ich die Adressen und schicke Dir die Adresse, an die Deine Postkarte geht, an die E-Mail-Adresse, mit der Du Dich bei der Aktion angemeldet hast.

    Je nachdem, was für eine Botschaft Deine Postkarte enthält, kannst Du sie direkt am folgenden Tag einwerfen – oder noch eine Weile zurückhalten. Spätestens bis zum 15.11. sollten jedoch alle Postkarten in der Post sein.

    Mit Deiner Teilnahme erklärst Du Dich damit einverstanden, dass ich Deine Adresse im Zuge der Aktion an einen anderen Teilnehmer weitergebe. Ich selbst verwende die Adressen ausschließlich für das Durchführen der Wichtelaktion.

    Auf monstermäßige Motivations-Post!

     

    P.S.: Wenn Du Deine Adresse lieber für Dich behältst, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, einfach mit einem befreundeten Wrimo Postkarten zu tauschen.
    Und solltest Du Blut geleckt haben, auf nanowrimo.org findest Du auch einen internationalen Postcard-Swap.

  • Schreibtagebücher

    Novembermonate kommen und gehen, und manchmal rasen sie so schnell vorbei, dass ich kaum mitbekomme, was da passiert.

    Die erste Woche des NaNoWriMo fühlt sich für mich jedesmal wie die ersten Wochen im neuen Jahr an. So viele Pläne, so sehr darauf gefreut, und dann mit vollem Elan hinein.

    In Woche zwei legt sich die Euphorie etwas und die Sache pendelt sich ein. Ich schreibe meine Wörter, mache Fortschritte, Rückschritte, prokrastiniere. Denn wann, wenn nicht in der zweiten Novemberwoche, ist es dringend an der Zeit, endlich mal alle Fenster zu putzen?

    Woche drei ist hart. Irgendwie ist es doch passiert: Ich liege zurück. Das Ende ist noch so fern. Ich würde furchtbar gern nur einen Tag mal nicht schreiben – aber dann verliere ich jede Chance auf diese Badge (die haben sie doch nur deswegen erfunden!) Ich hatte mir diesen Monat freigeschaufelt und meine Güte: So viel sind 1.667 Wörter am Tag dann auch nicht!
    … Wenn es noch immer 1.667 Wörter wären. Ich rechne mir jeden Tag neu aus, wie viele Wörter ich täglich schreiben muss, um es noch zu schaffen. Jeden Tag kommen 5 Dinge mehr dazwischen, die ich wirklich nicht alle bis Dezember vor mir her schieben kann. Das Schreiben ist, wenn ich ehrlich bin, eine Qual. Mein Kaffeekonsum macht mir nur deshalb keine Sorgen, weil ich zu sehr mit den Sorgen über meinen Weinkonsum beschäftigt bin. Apropos. Ich muss Wein bestellen.

    Und dann: Woche vier. Die zerreißt mich jedesmal. Wenn ich in Woche drei damit anfange, das Monatsende herbeizusehnen, ist in Woche vier nichts mehr davon zu spüren. Ich werde fürchterlich sentimental. Ich will nicht, dass es vorbei ist. Ich weiß genau, dass es auch in diesem Jahr wieder ein paar ganz besondere Menschen, besondere Konstellationen gibt, die ich so nicht noch einmal bekommen werde. Ich weiß, dass ich mir noch so sehr vornehmen kann, im Dezember genauso weiterzumachen, und es doch nicht tun werde. Im Dezember wird sich die Distanz zwischen mir und meiner Geschichte wieder ausdehnen.
    Aber noch ist November, Woche vier. Und alles ist möglich. Selbst wenn man einen halben Monat, selbst wenn man 40k zurückliegt, kann man das noch einschreiben. Oh ja. Man kann. Ich weiß das –

    – weil ich meine vergangenen Novembermonate dokumentiert habe.

    An sich habe ich im November ja genug Wörter zu schreiben. Trotzdem ist es der eine Monat im Jahr, in dem ich eine Art Tagebuch führe – auf das Wesentlich reduziert. Auf einer DIN A5 Seite halte ich die Eckdaten eines jedes Tages fest: Wordcount, wie lange geschlafen, wie lange geschrieben und wie viele Tassen Kaffee hat es gebraucht?

    Daneben ist dann gerade noch Platz genug, um ein paar Gedanken festzuhalten, eine Mindmap zu zeichnen, ein Zitat zu notieren oder – bzw. und – für mein Belohnungssystem. Denn ihr wisst das inzwischen von mir. Ich funktioniere über Belohnungssysteme.

    Wenn es nicht laufen will, können 1.667 Wörter ganz schön viel sein. Auf Dauer erst recht. Ich zerlege sie mir in Häppchen: 500 – 1.000 – 1.500 – 1.667. Alle 500 Wörter gibt es einen Sticker, seit Jahren ist das ein rotes Herz. Für das Erreichen des Tagesziels klebe ich einen Motivsticker in mein Schreibtagebuch – und weil die letzte Etappe so klein ist, und ich nun gerade eingeschrieben bin, erschreibe ich mir oft noch das 2.000er Herz. Dann das 2.500er. Dann die 3.000. An den guten Tagen. Im Nachhinein erkenne ich die daran, dass die roten Herzen die Seitenbreite sprengen. Andere Seiten sind erschreckend farblos. Bevor ich eine Seite fülle, weiß ich noch nicht, wie sie am Ende des Tages aussehen wird. Was ich dort notiere. Ob es ein bunter Tag wird oder ein herzloser. Leere Seiten – sind zum fürchten, ich weiß. Aber nicht nur. Und wenn man kein leeres Heft nimmt, sind sie niemals leer.

    Ich freue mich riesig darauf, mein diesjähriges NaNoWriMo-Tagebuch zu füllen. Und dazu hab ich gleich noch was für Dich. Sobald ich meinen NaNo-Vorratseinkauf erledigt habe. ♥

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Woche 4: Resolution

    Der Oktober verfliegt. Nicht mal mehr zehn Tage bis November. Es ist an der Zeit für ein Geständnis: Monstermäßige NaNo-Vorfreude hin oder her, ich bin noch nicht darauf vorbereitet.

    Die Monster geben sich Mühe. Zum Glück. Ich versuche, ihre Aufgaben zu erfüllen und auf ihre Fragen Antworten für meine Geschichte zu finden. Aber ich könnte besser darin sein. Es gibt noch so viele Punkte, die ich noch nicht ausgearbeitet habe. Figuren, die noch keine Namen haben. In der kommenden Woche werde ich ein paar Sessions mehr einlegen müssen – nicht nur das Challenge-Pflichtprogramm -, wenn ich vermeiden will, dass ich in zehn Tagen vor der blütenweißen ersten Seite meines Manuskripts sitze und nicht weiß, womit ich sie füllen soll.

    Um anzufangen, hilft es mir enorm, das Ende vor Augen zu haben. Wenn ich weiß, wohin ich will, verliert diese erste weiße Seite sofort einen Großteil ihres Schreckens. Nicht selten sehen Wrimos am ersten November das Ende ihre Geschichte noch nicht zu hundert Prozent voraus. Schließlich weiß niemand, was im November passiert. Wohin es uns treiben wird. Welche Monster sich in unserer Geschichten schleichen. Aber wir kennen die zentrale Plotfrage. Und damit wissen wir, worauf wir zusteuern.

    In Woche vier der monstermäßigen NaNo-Vorfreude Challenge wollen uns die Monster dabei unterstützen, uns das Ziel des kommenden Monats bewusst zu machen. Das Ziel ist keine Zahl, nicht die große 50.000.
    50k in 30 Tagen – weshalb tust Du Dir das an? Weil Du etwas erzählen willst.
    In dieser Woche werden wir Vorbereitungen treffen, um unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und im November durchzuhalten.

    Mo, 23.10.: Vorratslager

    Nichts ist schlimmer, als nicht gerüstet zu sein. Im November hast Du einiges vor – und dafür brauchst Du Energie. Geh heute einkaufen und lege einen Vorrat an, mit dem Du durch den November kommst. Stifte, Kaffee, Kerzen, Schokolade. Setze eine Postkarte mit auf Deine Liste. Was ist für Dich unverzichtbar?

    Di, 24.10.: Postkarte

    Schreiben ist hart. Einen NaNoWriMo zu schreiben ist härter. Wenn Du nicht gerade zu den Viel- und Schnellschreibern gehörst, wirst Du an den Punkt kommen, an dem Du Dich fragst, warum Du das eigentlich tust. Ich war dort. Ich glaube, in jedem Jahr. Okay, der Moment währt bei mir nicht lange, ich will es einfach zu sehr, um aufzugeben. Aber ich kenne ihn, und nicht selten haben mir andere Wrimos über diesen Punkt hinweg geholfen.
    Das kannst Du heute für einen Kollegen tun. Schreib die Postkarte, die Du gestern gekauft hast, an einen anderen NaNoWriMo-Teilnehmer. Schreib eine Karte, die Du selbst gern bekommen würdest. Mut machendes. Aufbauendes. Anspornendes.
    Auf monstermotivation.de kannst Du Dich ab Dienstag zum Postkarten-Wichteln anmelden. Du kannst natürlich auch einfach eine Karte an Deinen persönlichen Writing Buddy schicken. Oder international: Zum Postcard-Swap im NaNoWriMo-Forum.

    Mi, 25.10.: Climax

    Auf welchen Höhepunkt steuert Deine Geschichte zu? Die Kräfte, die Du uns vergangene Woche vorgestellt hast, und die im Laufe der Geschichte immer wieder aufeinander treffen, sich aneinander reiben oder gegenseitig befeuern, kommen zu diesem Zeitpunkt alle zusammen, prallen aufeinander, wirken gemeinsam, entladen sich in einem Feuerwerk und werden Deinem Helden und Dir dabei helfen, die zentrale Plotfrage zu klären. Male Dir diesen Höhepunkt so bunt wie möglich aus. Vielleicht greifst Du zu Stift und Papier und malst tatsächlich? Machst einen Coverentwurf oder einfach nur ein Mood-Bild. Mach Dir selbst richtig Lust auf Dein Finale – so dass Du gar keine Chance hast, Dein Ziel in den nächsten Wochen aus den Augen zu verlieren.

    Do, 26.10.: Veränderung

    Geschichten verändern. Uns. Und die Figuren und Welten, um die sie sich drehen. Was wird am Ende Deiner Geschichte anders sein als zu Beginn? Welche Veränderungen machen Deine Figuren durch? Und was wird sich in Deiner Romanwelt verändert haben?
    Möchtest Du etwas in Deinem Leser verändern?

    Fr, 27.10.: Vorfreude

    (Ich habe es vermasselt. Eigentlich sollte es immer freitags eine Schreibaufgaben geben, aber in dieser Woche ist sie auf der Übersichtskarte auf den Samstag gerutscht …)
    Du weißt, worauf Du Dich in Deiner Geschichte freust – auf welchen Höhepunkt Du zusteuerst und welche Veränderungen die Geschichte bewirken wird. Worauf freust Du Dich außerhalb der Geschichte? Wenn der Dezember nichts für Dich bereit hält, schaffe Dir etwas, auf das Du Dich freuen kannst. Vorsorglich. Manch einer ist nach dem NaNo in ein dunkles Loch gefallen, aus dem er sich erst im Oktober wieder heraus rappeln konnte.

    Sa, 28.10.: Schreibaufgabe: Brief in die Zukunft

    Ich schreibe mir diesen Brief inzwischen zum dritten Mal. Ich adressiere ihn an mich selbst und datiere ihn auf den 18. November. Das heißt, am 18.11. darf ich ihn öffnen.
    Kurz bevor ich mich in das Abenteuer NaNoWriMo stürze, schreibe ich an mein Zukunfts-Ich. Ich schreibe ihr von meiner Vorfreude. Von meiner Vorstellung, wie weit ich bis zum 18. November in der Geschichte gekommen sein werde. Welche Szenen ich inzwischen geschrieben habe, welche Charakterzüge sich entwickelt haben, welche Fragen ich hoffentlich geklärt habe. Ich schreibe ihr auch davon, dass ich ihre Zweifel kenne. Ich verstehe sie, besser als jeden, dem ich eine Motivations-Postkarte schreibe, weshalb ich auch weiß, wie ich sie anzufassen habe.
    Auch wenn es Dir verrückt vorkommt: Probiere es aus. Stell Dir den Timer und schreibe drauf los, 25 Minuten einen Brief an Dich selbst. Du kannst sachlich bleiben und Dich an einige wichtige Punkte erinnern, die Du plotttechnisch nicht vergessen willst. Du kannst kitschig werden. Emotional. Haushoch übertreiben oder Dich einfach ein bisschen zum Schmunzeln bringen.
    Wenn Du möchtest, steck den Brief in einen Umschlag und bitte doch jemanden, eine kleine Überraschung dazu zu legen. Dann kleb ihn zu. »Zu öffnen am 18.11.2017«

    So, 29.10: Verschenke Dich

    Du hast geplottet, was das Zeug hält. Nimm Dir heute Zeit – für Dich und für Deine Menschen. Telefoniere, mach einen langen Spaziergang, verabrede Dich zum Kaffee. Die nächsten Sonntage wird gearbeitet. Heute hast Du Zeit.

    Hab viel Spaß in Woche vier! Allmählich wird es Zeit, auch wenn Du bisher noch nicht dabei warst: Für #monstermässigeNaNoVorfreude.

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Woche 3: Rising Action

    Eine super schöne, aufregende, anstrengende Woche liegt hinter mir – und hat ihre Spuren hinterlassen. Auf eine mögliche Begegnung mit Kerstin Gier musste ich heute leider verzichten. Stattdessen habe ich das Bett gehütet und versucht, das Messevirus doch noch zurück zu kämpfen. Ich fürchte allerdings: erfolglos.

    Die Buchmesse ist vorbei. Der halbe Oktober auch und der November rückt mit großen Schritten heran.
    In Woche 3 der Vorfreude-Challenge wollen uns die Monster auf den harten Mittelteil vorbereiten. Auf den Teil, der sich wie Kaugummi ziehen kann – wenn die Anfangseuphorie verflogen ist und das Ende noch lange nicht in Sicht.

    Weil ich leider nicht sehr fit bin, gibt es nur die kurze, social-media geeignete Version. Wenn Du einen Punkt doch ein bisschen näher ausgeführt haben möchtest, schreib es mir in die Kommentare. Dann fällt mir (mit klarerem Kopf als heute Abend) bestimmt noch das ein oder andere dazu ein.

    Mo, 16.10.: Kräfte

    Welche verschiedenen Kräfte spielen in Deiner Geschichte eine Rolle? Im Finale werden sie alle zusammen kommen und dem Protagonisten dabei helfen, die zentrale Plotfrage zu beantworten. Aber sie kommen nicht aus dem Nichts. Sie treten vorher schon in Erscheinung, jede einzelne, und werden sich im Laufe des Mittelteils steigern.

    Di, 17.10.: Weltenbau

    Dein Setting kennst Du bereits. Mit dem Entwurf von Romanwelten kann man Jahre verbringen – aber so viel Zeit bleibt bis November nicht mehr. Welche fünf Aspekte machen die Welt in Deiner Geschichte aus und besonders?

    Mi, 18.10.: Absage

    Zwei Wochen hast Du noch Zeit – dann nicht mehr. Schau Dir die Termine, die für November in Deinem Kalender stehen, genau an. Welche davon kannst Du verschieben oder gleich ganz absagen? Wen möchtest Du vorher noch einmal sehen? Triff Verabredungen für Oktober und wieder für Dezember und erkläre Deinen Menschen, dass sie im November nicht mit Dir rechnen können.

    Do, 19.10.: Wendepunkte

    Orientierst Du Dich beim Plotten an einem bestimmten Schema? 3-Akt, 5-Akt oder 7-Akt-Struktur? Wo liegen die Wendepunkte Deiner Geschichte? (Die musst Du uns natürlich nicht verraten. ;))

    Fr, 20.10.: Schreibaufgabe: Geschenkte Stunde

    Zeitknapptheit ist ein anhaltendes Thema. Aber seien wir einmal großzügig: Schenke Deinem Antagonisten eine Stunde, mit der er nicht gerechnet hat. Was wird er tun? Weiter seine heimtückischen Pläne vorantreiben? Auf dem Bett liegen und Musik hören? Jemanden anrufen? Mit seinen Kindern spielen?
    Stell Dir einen Timer und schreibe 25 Minuten ohne lange nachzudenken und lerne Deinen Antagonisten von einer neuen Seite kennen.

    Sa, 21.10.: Writing Buddies

    Wer ist Dein Writing Buddy? Wer pushed Dich durch den November? Wen rufst Du an, wenn Du nicht weiter weißt und aufgeben willst und wem erzählst Du von Deinen Erfolgen?
    Motivationsmonster sind natürlich erlaubt, aber gemeint sind in diesem Fall tatsächlich Menschen aus Fleisch und Blut.

    Gewinner des NaNo-Care-Pakets

    Auch wenn die Vorfreude-Challenge erst Halbzeit hat – damit das NaNo-Care-Paket rechtzeitig seinen Empfänger erreicht, muss es vor dem Ende verlost werden. Aus allen Teilnehmern und Beiträgen auf Instagram, Twitter, Facebook, persönlichen Blogs und hier im Monster-Chat habe ich heute Abend den Gewinner aus meiner Los-Tasse gezogen und gewonnen hat: herzessenz. Herzlichen Glückwunsch!

    Ich wünsche uns allen eine tolle Woche 3 und #monstermässigenanovorfreude!
    Wir lesen uns im Monster-Chat.

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Woche 2: Exposition

    Die monstermäßige NaNo-Vorfreude geht in die zweite Runde.
    In der Prolog-Woche haben uns die Monster eingestimmt – auf den NaNoWriMo und die Geschichten, die er uns bringen wird. Ich und Fonti haben jeden Tag große Freude daran, all die Beiträge auf Instagram, Twitter, Facebook und natürlich hier im Monster-Chat zu entdecken und zu lesen. (Wenn ich nicht hinschaue, knabbert er ab und zu ein bisschen auf euren Worten herum und dabei stiehlt sich ein Glanz in sein Auge. Das arme Vieh bekommt ja sonst nicht viel zu fressen …)

    Wenn es Dir gerade ähnlich geht wie mir, und Du nach der Prolog-Woche richtig Lust auf Deine Geschichte bekommen hast, lade ich Dich in der kommenden Woche dazu ein, sie genauer auszulegen. In dieser Woche geht es um den Kern der Geschichte. Um die Hauptfigur und um die zentrale Plotfrage.

    Mo, 09.10.: Wessen Geschichte?

    Wer ist die Person, deren Geschichte Du erzählst? Was ist ihr Kern? Um zum Kern einer Person vorzudringen, gefällt mir persönlich der Ansatz von Elizabeth George sehr gut, den sie in ihrem Buch »Wort für Wort« beschreibt. Die beiden zentralen Fragen, die sie dabei stellt, sind erstens:

    Was ist das Kernbedürfnis der Person? Welches ist ihre beherrschende Leidenschaft?

    Das Kernbedürfnis wird nicht anerzogen oder antrainiert. Es ist von Geburt an Teil des eigenen Wesens und in der Regel wird man versuchen, sein Leben so zu gestalten und Entscheidungen so zu treffen, dass dieses Bedürfnis erfüllt wird.
    Und zweites:

    Was sind die krankhaften Verhaltensweisen der Person? Wie verhält sie sich unter Stress?

    Stress ist etwas Subjektives und wird von jedem anders empfunden und anders bewältigt. Außerdem empfindet jeder ganz andere Situation als Stresssituationen. Der stärkste Stress wird empfunden, wenn die Figur in eine Situation geworfen wird, in der ihr Kernbedürfnis nicht mehr erfüllt wird. Ob ihr das passiert, oder passiert ist, oder zu welchem Grad ihr das im Rahmen der Geschichte bevorsteht, ist für die Beantwortung der Frage nicht relevant. Ich finde es allerdings extrem aufschlussreich zu wissen, wie sich eine Figur verhalten wird, wenn sie auf lange Zeit in eine extreme Stresssituation geworfen wird und das, was ihr am allerwichtigsten ist, nicht mehr gegeben ist.

    Di, 10.10.: Übertreibung

    Das Beantworten von Georges Fragen zum Kernbedürfnis und den krankhaften Verhaltensweisen einer Person, hilft dabei, runde, authentische Figuren zu erschaffen. Damit man sie für immer im Gedächtnis behält, brauchen sie allerdings noch das gewisse Etwas. Etwas Besonderes. Etwas, das einzigartig ist und wodurch sie keiner anderen Figur oder Person gleichen.
    Orson Scott Card hat meiner Meinung nach das beste Buch über das Erschaffen fiktiver Figuren ever geschrieben, »Characters & Viewpoints« aus der Serie »Elements of Fiction Writing«. Er schreibt, wenn die Figur perfekt ist – genauso, wie Du sie haben willst – verändere noch eine Sache: Übertreibe einen Aspekt in ihrer Persönlichkeit, den noch niemand zuvor übertrieben hat. Oder gib ihr einen Drall. Du schreibst Fiktion. Also ist alles erlaubt. Was macht Deine Figur außergewöhnlich? Warum ist er oder sie der Held der Geschichte?

    Mi, 11.10.: Zentrale Plotfrage

    Auch wenn man ein Buch schreibt, das nicht ein einziges Fragezeichen enthält – wenn es ein Roman ist, gibt es eine zentrale Plotfrage. Darum geht es. Diese eine Frage wird zu Beginn aufgeworfen und im Laufe der Geschichte beantwortet und definiert damit Anfang und Ende. Es gibt Geschichten, die vor dem Anfang beginnen und es gibt Bücher, die nach dem Ende der Geschichte noch weitergehen. Der Herr der Ringe zum Beispiel. Die zentrale Frage ist geklärt, und es folgen noch Hunderte von Seiten. Im Grunde sind sie Epilog. Die Geschichte selbst ist erzählt.
    Die zentrale Plotfrage muss im Roman nicht direkt gestellt werden (auch wenn das oft hilft). Aber sie muss sich im Kopf des Lesers formen. Und als Autor solltest Du sie kennen.

    Do, 12.10.: Nicht mein Problem

    Du hast eine Figur und Du hast eine zentrale Plotfrage. Aber wie findet beides zusammen? Was bringt Deinen Helden dazu, die Spur aufzunehmen und dieser Frage nachzugehen? Wirft er die Frage selbst auf oder wird sie ihm untergejubelt, und wenn letzteres der Fall ist: Wodurch macht er sie zu seiner eigenen Frage? Mit anderen Worten:

    Warum übernimmt Deine Hauptfigur Verantwortung?

    Damit einher geht die Frage, wie seine bevorzugte Antwort auf die zentrale Plotfrage aussieht. Könnte er andere Antworten finden oder im Laufe der Geschichte finden wollen? Aus den Wunsch-Antworten der Figuren auf die zentrale Plotfrage lassen sich Wende- und Höhepunkte entwerfen, weshalb es sehr hilfreich sein kann, dieses Spiel nicht nur für die Hauptfigur, sondern für alle wichtigen Figuren in der Geschichte durchzuspielen.

    Fr, 13.10.: Schreibaufgabe: Prota meets Monster

    Wenn Du alle Fragen dieser Woche für Dich beantwortet hast, kennst Du Deine Hauptfigur nun schon sehr gut. Probiere sie aus und lerne sie dadurch noch ein bisschen besser kennen. Wirf sie in eine völlig absurde Szene. Wie sieht ein Zusammentreffen zwischen Deinem Protagonisten und Deinem Monster (oder einem beliebigen Monster) aus?
    Stell Dir einen Timer und lass 25 Minuten die Finger über die Tastatur fliegen. Beinahe so fühlt sich NaNo an.

    Sa, 14.10.: NaNo-Erfahrungen

    Hast Du vorher schon am NaNoWriMo teilgenommen oder ist dieses Jahr eine Premiere für Dich? Was ist Dir aus vergangenen Jahren geblieben? Welche Erfahrungen hast Du gemacht und vor allem: Welche Erfahrungen erhoffst Du Dir von Deiner Teilnahme in 2017?

    So, 15.10.: Sternchen

    Heute lose ich den Gewinner des monstermäßigen NaNo-Care-Pakets aus. Alle, die auf Instagram/Twitter/Facebook oder hier auf der Seite im Monster-Chat ihre #monstermässigenanovorfreude unter dem Hashtag mit uns teilen, landen automatisch im Lostopf – für jeden aktiven Tag (2.-7.10. und 9.-14.10) mit einem Los. Das heißt, wenn Du regelmäßig postest, steigen Deine Chancen auf den Gewinn.
    Da ich sonntags noch auf der Buchmesse bin, werde ich die Auslosung erst am Abend machen. Rechne also nicht zu früh damit.

    Ich drücke Dir die Daumen und freue mich – diese Woche beinahe noch mehr – auf Deine Beiträge.

    Die Nion

  • #monstermässigeNaNoVorfreude – Woche 1: Prolog

    Der Oktober ist da – und mit ihm die monstermäßige NaNo-Vorfreude.
    Freust Du Dich schon?
    (Eigentlich nicht so richtig? Durch nicht zu erklärende Umstände ist dieser Oktober viel schneller herangerollt, als Du gucken konntest. Du bist noch überhaupt nicht eingestimmt und überhaupt – schreiben? Wirklich? Einen ganzen Roman? In einem Monat?)
    Keine Panik. Mit diesem Mindset bist Du bestens ausgestattet für den Start in Woche eins, unseren Prolog.

    Der Prolog steht dem Anfang einer Geschichte voran. Oft ist er zeitlich und räumlich entkoppelt. Manchmal tauchen ganz andere Figuren auf als die späteren Helden der Geschichte. Worum genau es gehen wird, weiß man nach dem Prolog selten. Aber: Er ist atmosphärisch. Er stimmt Dich auf die Geschichte ein, macht Lust, die nächste Seite umzublättern und in die Erzählung einzutauchen. Er spricht auch ein Versprechen aus, darüber, welche Art von Geschichte Dich zwischen diesen beiden Buchdeckeln erwartet, worauf Du Dich einlassen darfst.

    Genau das soll der monstermäßige NaNo-Vorfreude-Prolog leisten: Uns auf den Rest des Monats (und natürlich auf den Folgemonat November) einstimmen.

    Mo, 02.10.: Völlig verrückt

    Eigentlich hast Du gar keine Zeit, in diesem Jahr am NaNoWriMo teilzunehmen. Dein Terminkalender platzt aus allen Nähten. Wann sollst Du die Zeit finden, in den Lücken dazwischen 50.000 Wörter zu schreiben? Außerdem passt es überhaupt nicht in Deine Planung, gerade jetzt ein neues Projekt zu starten, oder die Rohfassung eines früher begonnenen Projekts weiter zu schreiben. Du steckst doch gerade mitten in einer Korrekturphase. Und wenn Du ehrlich bist: Der Stress. Der Druck. Wer braucht das? NaNoWriMo ist eine lustige Idee. Mehr nicht. Kein Mensch will sich das antun, Du schon gar nicht.
    Sitzt auf Deiner rechten Schulter auch so ein Monster, das Dir solche Sätze zu fiept? 50.000 Wörter in 30 Tagen! Das ist völlig verrückt.
    Vertrau sie uns an, die Argumente, mit denen Dein Schulter-Monster nicht nur einen Nerv trifft.

    Di, 03.10.: Völlig klar

    Joh. Nachdem Du Dich ausführlich mit der gestrigen Tagesaufgabe beschäftigt hast – kannst Du ja eigentlich Feierabend machen. Kein NaNoWriMo im November, keine Vorbereitungs-Challenge im Oktober. Die Argumente hast Du dargelegt. Wir alle haben das. Niemand wird uns einen Vorwurf machen, wenn wir in diesem Jahr nicht teilnehmen. Gönnen wir uns einen entspannten November und genießen die freie Zeit.
    Nur irgendwie …
    sind wir noch hier. Wir wollen nicht gehen, Du genauso wenig wie ich. Was verhindert, dass wir uns unseren eigenen Argumenten beugen und die Sache einfach sein lassen? Was ist es, das uns geradezu in diesen Schreibwahnsinn treibt?
    Schau mal nach links. Da sitzt noch so ein Schulter-Monster. Seine Argumente sind weniger rational, dafür glänzt sein kleines Monsterauge so sehr vor Begeisterung, dass Du beim Hineinsehen spürst, wie sich der Glanz in Dir spiegelt. NaNoWriMo muss sein, das ist doch völlig klar. Verrate uns warum!

    Mi, 04.10.: Genre & Emotionen

    Welche Art von Geschichte wolltest Du schon immer schreiben? Vielleicht kennst Du bereits das Genre. Vielleicht gibt es für die Idee, die in Dir keimt, kein Genre. Unabhängig davon weißt Du vermutlich schon jetzt, welche Grundstimmung in Deiner Geschichte vorherrschen soll und dementsprechend, welche Emotionen Du beim Leser wecken willst. Diese Grundstimmung wird bereits auf der ersten Seite erzeugt. Ob im Prolog oder im ersten Kapitel, ganz zu Beginn wird dem Leser ein Versprechen gegeben: Wenn Du dieses Buch liest, bekommst Du eine gruselige/bunte/melancholische/verrückte/aufregende Welt gezeigt. Die Grundstimmung beeinflusst später auch das Cover, aber bevor jemand das passende Cover für Deine Geschichte gestalten kann, musst Du Dir über diese Dinge klar werden.
    Verrate uns, welches Gefühl Du mit Deinem Roman verknüpfst.

    Do, 05.10.: Setting

    Das Setting Deiner Geschichte hängt stark mit den gestern aufgeworfenen Fragen zusammen: Dem Genre und den Emotionen, die Du wecken willst. Damit Du die Geschichte schreiben kannst, musst auch Du Dich in die richtige Stimmung versetzen. Wie klappt das besser, als sich die entsprechenden Schauplätze auszumalen? Spielt Deine Geschichte in dieser oder in einer anderen Welt? Welche besonderen Schauplätze hast Du schon jetzt im Kopf und möchtest Du gern einbauen? Wie kannst Du sie für Dich selbst noch spannender gestalten, so dass Du Tag für Tag dorthin zurückkehren willst, um Deinen Tageswordcount von 1.667 Wörtern zu schreiben?

    Fr, 06.10.: Schreibaufgabe: Gedankenstrom

    Du hast eine grobe Idee im Kopf, ein paar tolle Schauplätze und die Grundstimmung, die in Deiner Geschichte vorherrschen wird. Du hast richtig Lust, Dich dorthin zu begeben, Figuren in diese Welt zu werfen, sie zum Leben zu erwecken und vor Probleme zu stellen.
    Aber Lust alleine reicht nicht, um den NaNoWriMo zu bestreiten. Es muss auch geschrieben werden, und das nicht wenig. Dein Terminkalender für November ist noch immer so voll wie zu Beginn der Woche und die Lücken dazwischen reichen niemals, um 1.667 Wörter am Tag zu schreiben.
    Denkst Du.
    Nimm Dir heute 25 Minuten Zeit – ein Pomodoro-Intervall – und beweise Dir das Gegenteil. Schreib einfach drauf los. Heute muss es noch nichts Zusammenhängendes sein. Es muss keinen Sinn machen. Du kannst einfach Deine Gedanken zu dieser Aufgabe, zu der ersten Vorbereitungs-Woche, zu einer Romanfigur, zu Deinem Terminkalender, egal zu was aufschreiben. Du darfst zwischen den Themen hin und her springen. Es gibt nur eine Regel: Mach in diesen 25 Minuten nichts anderes und mach keine Pausen. Wenn Du merkst, dass Deine Hand inne hält oder dass die Tasten unter Deinen Fingern nicht mehr klappern, schreib weiter!
    Stell Dir einen Timer, um die 25 Minuten zu messen.
    Kennst Du schon das Writeometer? Die App macht genau das: Sie zählt 25 Minuten hinunter und sperrt für diese Zeit das Display Deines Handys. Nach Ablauf der 25 Minuten kannst Du Deine erschriebene Wortzahl direkt eintragen und Dir eine kleine Belohnung zugestehen. Es gibt natürlich zahlreiche Methoden, 25 Minuten zu messen. Das Writeometer ist nur ein Vorschlag.
    Wenn Du nicht alleine schreiben willst, rufe andere zu einem Word Sprint auf den Plan. Gegen Mit anderen zu schreiben, kann dabei helfen, bei der Sache zu bleiben und Dich nicht ablenken zu lassen.

    Sa, 07.10.: Commitment Time

    Heute wird es ernst. Wenn Du es noch nicht getan hast, registriere Dich auf der offiziellen NaNoWriMo-Seite und melde Deine Teilnahme am diesjährigen NaNoWriMo an. Dazu brauchst Du ein Profil und legst unter »My NaNoWriMo« → »My Novels« ein Projekt für diesen November an. Und damit ist es passiert. Du bist offiziell dabei. 50k in 30 Tagen.
    Verrate uns doch Deinen NaNoWriMo-User, damit wir ein monstermäßiges Writing Buddy Netz knüpfen können.

    Auf den Samstag folgt der Sonntag, und an dem hast Du frei, während ich auf monstermotivation.de die Aufgaben für Woche zwei vorstelle. Aber mach Dir keine Hoffnungen. Nachdem Du Dich nun darauf eingelassen hast, wird Dein Kopf nicht aufhören, die Romanidee in Deinem Kopf fortwährend weiter zu spinnen.

    Ich freu mich auf Deine Beiträge!

    Die Nion

  • Monstermäßige NaNo-Vorfreude

    Es ist soweit. Heute war der Tag ebenso lang wie die Nacht. Ab morgen überwiegen die Nächte. Und das bedeutet: Es ist an der Zeit, zu schreiben.

    Mein allerliebster Monat im Jahr ist November. Seit ich 2010 zum ersten Mal am NaNoWriMo teilgenommen habe, bin ich ihm hoffnungslos verfallen. 50.000 Wörter in 30 Tagen. Das entspricht einem 200-Seiten dicken Roman. Damals dachte ich: Das schaffe ich nie. Das will ich auch gar nicht. Was soll das?
    Aber zum Glück habe ich es ausprobiert.

    In diesem einen Monat im Jahr geht es nicht um Qualität, sondern tatsächlich um Quantität. Der innere Lektor wird ausgeladen, er darf gern im Dezember wieder vorbeischauen. 50.000 Wörter in 30 Tagen bedeuten 1.667 Wörter am Tag. Jeden Tag, und das 30 Tage lang. Es ist unglaublich, welche Magie entsteht, wenn man sich komplett in eine Geschichte hineinstürzt. Wenn man ihr 30 Tage im Jahr absolut oberste Priorität einräumt. Und wenn man dabei – nicht alleine ist.

    Rund um den Globus nehmen Menschen am NaNoWriMo teil, der längst nicht mehr „Na“ (=National, bezogen auf die USA) ist. Das gegenseitige Anspornen – im NaNoWriMo Forum, bei lokalen Treffen, mit Freunden, in den Schreibcommunitys – ist einzigartig.
    So oft denkt man als Schreiberling, dass man im Grunde seines Herzens doch eigentlich ein Einzelgänger ist. Der November hat mir anderes beigebracht. Ohne ihn hätte ich auch monstermotivation.de wohl nicht ins Leben gerufen. Ich hätte keinen Fonti. Und dabei freut Fonti sich beinahe noch mehr auf den November als ich (wenn das geht).

    Damit ist er nicht alleine. Im November laden uns die Monster auf ihre Burg ein, und wenn ich sie so beobachte, scheinen sie schon tief in den Vorbereitungen zu stecken.
    Höchste Zeit, dass auch wir uns vorbereiten – mit einer ordentlichen Portion Monstermotivation.

    #monstermässigenanovorfreude

    Im November geht es mehr denn je um die Schreibcommunity. Wir starten mit dem gegenseitigen Motivieren schon im Oktober, und obendrein entwerfen wir unseren Roman, damit wir am ersten November nicht völlig planlos vor dem leeren Papier sitzen.
    Wie sehr Du beim Plotten in die Tiefe gehst, bleibt Dir überlassen. Aber selbst wenn Du gern am ersten November völlig frei drauf los schreibst, kann es hilfreich sein, ein paar Eckpunkte festgelegt zu haben.

    Die Regeln für die Teilnahme an der Challenge sind einfach: Wer mitmachen will, macht mit, egal ob hier im Monster-Chat, auf Instagram, Facebook, Twitter, dem eigenen Blog oder ganz im Stillen für sich. Bei dieser Challenge geht es nicht vorrangig um Posts, sondern darum, Dich für den Schreibmonat November bestmöglich zu rüsten.

    Ablauf

    Jeweils am Sonntag erläutere ich in einem Blogbeitrag die Aufgaben für die kommende Woche.
    Von Montag bis Samstag gibt es jeden Tag ein To-do. Das Freitags-To-do besteht aus einer kleinen Schreibübung. (Denn wenn Du ein wenig schreibeingerostet bist wie, kann das helfen.)

    Wenn Du in den sozialen Medien über Deine Teilnahme berichten willst, nutze das Hashtag #monstermässigenanovorfreude. Ich persönlich werde wohl hauptsächlich auf Instagram, meinem bevorzugten Social Media Kanal, über meine Vorbereitung berichten.

    Verlosung

    Unter allen Challenge-Teilnehmern verlose ich am 15. Oktober ein persönlich gepacktes NaNoWriMo-Care-Paket. Um an der Verlosung teilzunehmen, tage Deine Beiträge auf Instagram/Twitter/Facebook mit dem Hashtag #monstermässigenanovorfreude. Wenn Du über Deinen Blog teilnimmst, poste den Link im Monster-Chat, um in den Lostopf zu hüpfen.

    Ich freu mich so. (Und Fonti erst!)
    Auf meine eigene Teilnahme und darauf, Deine Beiträge zu lesen. Und natürlich auf den NaNo. Das ist das Ziel.